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Verleumdung, üble Nachrede


22.01.2007 05:02 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sachverhalt: Im April 2006 telefonierte ich mit Herrn A in unserem Ort, der Hauptschullehrer ist und uns aus dem Förderverein der Grundschule eigentlich gut bekannt ist. Es ging darum, dass Ende April 2006 in unserem Ort nachts rechtsradikale Gesänge ("Hitlers Geburtstag") zu hören waren. Konkret: Mein Mann - nicht ich - hörte diese Gesänge, konnte Sie aber nur einer Straße zuordnen, nicht Personen. Herr A bezog diese Gesänge auf eine in dieser Straße wohnende Familie B, dessen jüngster Sohn in seiner Hauptschule geht. Dieser Junge sei entsprechend in seiner Hauptschule auffällig geworden.
Wenige Tage später forderte er von meinem Mann eine schriftliche Zeugenaussage. Diese verweigerte mein Mann, da er keine Person direkt erkennen konnte. Diese verbale Einforderung einer Zeugenaussage erfolgte zweimal, zuletzt in einer Metzgerei vor Zeugen. Herr A äußerte sich unzufrieden über die Entscheidung meines Mannes. Damit war für uns die Angelegenheit erledigt. Herr A mied zukünftig den weiteren Kontakt mit uns.

Am 06.01.07 kam ich mit Herrn B - Vater des entsprechenden Jungen - ins Gespräch. Dieser berichtete glaubhaft, dass Herr A - Lehrer seines Jungen (Klasse 10) - eine schriftliche Aussage von "uns" vorliegen hätte, in der behauptet wird, dass die rechtsradikalen Gesänge von seinen Söhnen ( von seinem Sohn) kamen. Ich widersprach sofort dieser Behauptung. Außerdem hätte eine weitere Person - eine sehr gute Bekannte von Herrn A - gleiches gegenüber Herrn B behauptet. Außerdem würde der Lehrer A seinen Sohn damit unter Druck setzen.

Zu ergänzen wäre noch, dass im August 2006 nachts ein Brandanschlag auf unser Haus verübt wurde. Wir waren im Haus und konnten löschen. Die Täter wurden nicht ermittelt. Den Artikel der Kriminalpolizei kopierten wir und hängten ihn im Ort aus (Wer kann Hinweise geben ?). Dieser wurde mehrfach abgerissen, bis sogar rechtsradikale Aufkleber draufgeklebt wurden. Diese wurden von der benachrichtigten Polizei abgehängt. Wir haben dann keine weiteren Zettel bezüglich des Brandanschlages aufgehängt, damit die Situation nicht weiter eskaliert sollte.
Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass wir nicht glauben, dass die Familie B in dieser Angelegenheit in Verbindung zu bringen ist. Allerdings hat Herr A und die weitere Person aus seinem Bekanntenkreis offensichtlich im Ort den Eindruck entstehen lassen, wir würden beobachten und mitteilen.
(P.S.: Könnten wir konkret jemanden benennen, der rechtsradikale Äußerungen oder Taten verübt, dann würden wir diese Person natürlich anzeigen).

Frage: Wie können wir nun gegen Herrn A vorgehen, damit dieser nicht diese falschen Behauptungen über uns weiter verbreitet und damit diese Situation richtig gestellt werden kann ?
22.01.2007 | 05:17

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn Sie Beweise dafür haben, daß Herr A Unwahrheiten über Sie verbreitet, dann können Sie ihn auf Unterlassung verklagen. Dies ist ein zivilrechtliches Rechtsmittel. Es wäre ratsam, Herrn B und seinen Sohn als Zeugen zu gewinnen.

Strafrechtlich können Sie gegen Herrn A wohl nichts unternehmen, da eine Verleumdung Ihrer Person nicht gegeben ist. Für eine Verleumdung müßten Sie herabgewürdigt werden. Das Herumerzählen, daß Sie eine schriftliche Zeugenaussage gemacht hätten, ist aber, soweit ich das aus der Distanz erkennen kann, nicht dazu geeignet, Sie herabzuwürdigen.

Zusätzlich können Sie natürlich über eine Zeitungsanzeige eine Richtigstellung veröffentlichen.

Für die Erhebung der Klage auf Unterlassung sollten Sie einen örtlichen Kollegen Ihres Vertrauens hinzuziehen.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber

Das Zurückhalten von Informationen kann zu einer radikalen Veränderung der Beurteilung führen. Diese Beurteilung stellt lediglich eine erste rechtliche Orientierung dar.


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