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Verletzung Arztgeheimnis


14.01.2005 13:25 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,
in den AGB´s zu einer privaten Krankenzusatzversicherung, die ich vor einigen Jahren abgeschlossen habe, ist u.a. eine Freistellung aller mich in den letzten 10 Jahren behandelnden Aerzte von ihrer Schweigepflicht enthalten.
Die Versicherung hat Erkundigungen bei den Aerzten eingeholt, einer der Aerzte hat, ohne dass ich ihn persoenlich von der Schweigepflicht entbunden habe, und ohne mein Wissen meine patientenbezogenen Daten weitergeleitet. Die Versicherung fand darin eine Bagatellbehandlung, die ich bei Abschluss des Vertrages nicht angegeben hatte und die sie zum Anlass nahm, den Versicherungsvertrag zu kündigen, bzw. von ihm zurückzutreten.
Fragen:
Kann sich der Arzt auf eine Entbindung von seiner Schweigepflicht, Datenschutz etc. berufen, obwohl ich ihn nicht direkt persönlich entbunden habe, sondern nur meine Bereitschaft dazu der Versicherung gegenüber erklärt habe?
In wieweit sind hier die AGB´s der Versicherung wirksam?
Kann ich den Arzt für sein Verhalten in die Haftung nehmen?
Wie lässt sich ein Schaden quantifizieren? Wegen meines Alters habe ich nunmehr keine Möglichket mehr, in einen anderen Versicherungsvertrag einzutreten.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

aufgrund Ihrer schriftlichen Einverständniserklärung war die Versicherung und (leider) auch der Arzt berechtigt, Auskünfte einzuholen bzw. zu erteilen.

Dabei gehe ich davon aus, dass Sie in dem Versicherungsvertrag eine generelle Erklärung über die Entbindung der Schweigepflicht abgegeben und diese nicht nur auf bestimmte Ärzte beschränkt haben.

Dieses ist zuläaasig, ohne dass ein Verstoss gegen die Regekln der AGB vorliegt

Da Sie keinen Anspruch damit gegen den Arzt haben, braucht man die Höhe des Schadens leider nicht weiter zu qualifizieren.


Allerdings rate ich Ihnen dringend, den Versicherungsvertrag nochmals zu überprüfen:

Wenn es sich tatsächlich nur um eine Bagatellbehandlung handelt, die auf Ihre weitere Gesundheit und der Gesundheitsprognose wirklich keinen Einfluss haben sollte, kann die Versicherung den Vertrag nicht so ohne weiteres kündigen.

Ich rate Ihnen daher DRINGENDS, dieses Sachverhalt unter Beibringung aller Unterlagen unter diesem Aspekt überprüfen zu lassen; selbstverständlich stehe ich auch insoweit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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