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Verlegung meines Hauptwohnsitzes ins Ausland, was passiert mit der Niederlassungserlaubnis meiner Fr

| 30.03.2009 13:53 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


ich lebe zusammen mit meiner philippinischen frau,9 monate im jahr auf den philippinen und 3 monate in deutschland.
von der auslaenderbehoerde ist genehmigt, das meine frau auch laenger als 6 monate im ausland sein darf,ohne das die niederlassungserlaubnis erloescht. .
wir sind in deutschland gemeldet versichert und haben ein haus und auch einkuenfte aus mieteinnahmen.
ich erwaege fur mich ,meinen hauptwohnsitz ins ausland zu verlegen.fuer meine frau bleibt der hauptwohnsitz in deutschland.
meine frage:kann meine frau dadurch auslaenderrechtliche nachteile bekommen?
mit freunlichem gruss

30.03.2009 | 15:49

Antwort

von


(77)
Elsenheimerstraße 59
80687 München
Tel: 089-74995843
Web: http://www.huber-sierk.de
E-Mail:

Sehr geehrter Herr B.,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsdarstellung sowie Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis für einen ausländischen Ehegatten eines Deutschen setzt zwar voraus, dass der deutscheEhegatte seinen "gewöhnlichen Aufenthalt" im Bundesgebiet hat (§ 28 Abs. 1 S. 1 AufenthG ). Verlegt der deutsche Ehegatte NACH Erteilung der Aufenthaltserlaubnis für längere Zeit seinen Aufenthalt ins Ausland, berührt dies regelmäßig nicht den Bestand der Aufenthaltserlaubnis seines ausländischenEhepartners solange, dieser selbst nicht aus einem seiner Natur nach nicht vorübergehenden Grund ausreist (also ebenfalls seinen gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt) oder nach einer Ausreise nicht innerhalb von sechs Monaten oder - wie im Falle Ihrer Ehefrau - nicht innerhalb der von der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist wieder in das Bundesgebiet eingereist (§ 51 Abs. 1 Nr. 6 oder 7 AufenthG)

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dieses Beratungsforum ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, auf der Grundlage der übermittelten Informationen eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems von einem Rechtsanwalt zu erhalten, damit Sie die Erfolgsaussichten in Ihrer Rechtsangelegenheit besser einschätzen können. Änderungen oder Ergänzungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen.

Mit freundlichen Grüßen

Huber-Sierk
Rechtsanwalt


Ergänzung vom Anwalt 30.03.2009 | 16:20

Sehr geehrter Herr B.,

ergänzend zur Beantwortung Ihrer Anfrage möchte ich noch folgendes hinweisen:

Die Verlegung Ihres Wohnsitzes in das Ausland könnte dann problematisch werden, wenn die Frage ansteht, ob Ihrer Ehefrau eine Niederlassungserlaubnis erteilt oder die Aufenthaltserlaubnis verlängert werden soll. Nach § 28 Abs. 2 AufenthG ist dem ausländischen Ehepartner in der Regel eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn er drei Jahre im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist und unter anderem die familiäre Lebensgemeinschaft mit dem Deutschen im Bundesgebiet fortbesteht.

Rein vorsorglich möchte ich auch noch darauf hinweisen, dass nach
§ 31 Abs. 1 AufenthG im Falle der Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft die Aufenthaltserlaubnis in der Form einer eigenständigen Aufenthaltserlaubnis (vom deutschen Ehegatten unabhängiges Aufenthaltsrecht) nur dann verlängert wird, wenn die Lebensgemeinschaft seit mindestens zwei Jahren rechtmäßig im Bundesgebiet bestanden hat. Von der Voraussetzung des zweijährigen rechtmäßigen Bestandes der ehelichen Lebensgemeinschaft im Bundesgebiet kann nur in besonderen Härtefälle abgesehen werden (§ 31 Abs. 2 AufenthG ).

Mit freundlichen Grüßen
Huber-Sierk
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 03.04.2009 | 01:35

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vielen dank fuer ihre schnelle und klare antwort,mit ausfuehlichem zusatz.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 03.04.2009
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vielen dank fuer ihre schnelle und klare antwort,mit ausfuehlichem zusatz.


ANTWORT VON

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