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Verlegung des Arbeitsplatz oder Abfindung


23.02.2006 18:55 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Guten Tag,

ich bin seit 17 Jahren bei einer Sparkasse angestellt.
In der ZVA(Archivierung, Belegerfassung etc.)
Seit 4 Jahren Vollzeit.
Seit 13 Jahren Halbtags 4 Stunden.
Verdienst ca. Vollzeit 2600 EUR brutto zzgl 13 und 14 Gehalt
Teilzeit die Hälfte.

Nun soll der Arbeitsplatz(Abteilung)aufgelöst werden und zum Teil zu einer anderen Sparkasse 40 km entfernt verlegt werden.

Mir wurde angeboten dort zu arbeiten, was ich aber wg. der Kinder nicht kann, oder meine Stelle aufzugeben mit einer Abfindung von ca. 10.000 EURO.

1. Frage. Geht das so einfach ohne mir einen anderen Arbeitsplatz in meiner SParkasse anzubieten???
Ich bin ohne Ausbildung!

2. Frage Wir erscheint die Abfindung zu niedrig. Wie hoch müßte diese cira sein?

Was raten Sie mir zu der weiteren Vorgehensweise.

Danke.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen darf ich wie folgt beantworten:

1. Solange es nur um ein Angebot geht, dass sich auf ein "Mitziehen" in die andere Filiale oder eine einvernehmliche Auflösung des Arbeitsvertrages geht, geht das tatsächlich so einfach, weil man Ihnen zwei Alternativen anbietet und Sie sich frei entscheiden können.

Eine andere Frage ist die, ob das so einfach ginge, wenn man die Versetzung in die andere Filiale anordnen oder Ihnen kündigen würde, was gesondert geprüft werden müsste.

2. Einen Anspruch auf Abfindung gibt es nicht. Eine Abfindung ist Verhandlungssache zwischen den Parteien. Richtgröße hierfür kann die sog. Regelabfindung sein. Diese im gerichtlichen Vergleich gebräuchliche Größe berechnet sich nach der Formel 1/2 Monatsbruttogehalt pro Beschäftigungsjahr; hier also grob überschlägig 2.600 : 2 * 17 = 22.100 EUR. Zur Klarstellung sei nochmals betont, dass es sich hierbei nur um eine Richtgröße handelt; ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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