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Verlegung der Abstandsflächen nach falschen Angaben.

26.06.2012 18:43 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


Bauvorhaben betrifft vier Doppelhäuser die nach Lageplan auf einem fiktiven Höhenniveau (ca. 80 cm über natürlichen Nivaeu)vom gleichen Bauträger beantragt und genehmigt wurden Als das der Baubehörde klar wurde dass hier falsche Angaben vorlagen fordete sie einen neuen Lageplan mit realistischen Höhenangaben. Der erste Doppelhaus war bereits begonnen, jetzt stimmte eine Abstandsfläche (H1) nach Norden nicht mehr.
Der Bauträger änderte den Plan und verlegte die Abstandsfläche H1 nach Osten.Dort wäre er mit einem weiteren Doppelhaus in Konflikt gekommen. Da das jedoch vor Verkauf sein Grundstück ist, stoppte er in diesem Bereich die Abmarkung und plant nach Aussage Bauamt eine Abstandsflächen -Übernahme. Er kann somit mit einem Käufer einen
Deal machen und bauen wie geplant mit einer späteren Abmarkung mit Eintrag in das Grundbuch
Ist das das übliche Verfahren bei erkannten Bauvergehen?

27.06.2012 | 10:04

Antwort

von


(2309)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,


es ist durchaus möglich und auch zulässig, Planvorgaben zu ändern; allerdings bedürfen diese Änderungen zu solchen Punken, wie Sie sie hier schildern, dann der Genehmigung durch die Baubehörde.

Genehmigt die Baubehörde nach pflichtgemäßer Ermessensausübung diese Änderung, steht dem geänderten Bau dann nichts mehr im Wege.


Sofern Sie ausführen, der Unternehmer hätte die Abmarkung gestoppt, ist dieses nicht so ganz verständlich.

Die Abmarkung ist den Vrmessungsbehörden oder Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren vorbehalten; keineswegs kann der Unternehmer also selbst die Abmarkung vornehmen.


Durch die Abmarkung wird auch nicht die Abstandfläche bestimmt.

Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung spricht vielmehr mehr dafür, dass der Nachbar einen Baulast o.ä. hat eintragen lassen, um fehlende Grenzabstände zu kompensieren. Dieses wäre zulässig und rechtlich nicht zu beanstanden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php


ANTWORT VON

(2309)

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