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Verlagsrecht / Autorenrecht


| 06.04.2005 21:49 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Guten Abend,
ich hab ein kleines Problem mit „meinem“ Verlag… Im Juni 2003 wurde ein Buch von mir veröffentlicht. Jetzt habe ich in diesem Jahr das Gefühl, dass die Abrechnung nicht ganz korrekt ist. Deshalb hatte ich den Verlag gebeten, mir eine Liste zu schicken, an wen wie viele Bücher rausgegangen sind, damit ich eine Kontrolle hätte. Die Antwort des Verlages war, dass diese Informationen hausintern seien und mir nicht zustünden.

In §24 des „Gesetzes über das Verlagsrecht“ klingt das m. E. aber anders: „Bestimmt sich die Vergütung nach dem Absatze, so hat der Verleger jährlich dem Verfasser für das vorangegangene Geschäftsjahr Rechnung zu legen und ihm, soweit es für die Prüfung erforderlich ist, die Einsicht seiner Geschäftsbücher zu gestatten.“ Jetzt weiß ich nur nicht, ob ich das auch richtig verstehe… Muss mir der Verlag Unterlagen zur Verfügung stellen, damit ich eine Kontrolle habe??? Und wie könnten diese Unterlagen aussehen, eine Liste wie ich sie „gefordert“ habe? Oder was für Kontrollmöglichkeiten hätte ich sonst?
Danke schon mal.



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Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da Sie dem Verlag Ihr Werk nach § 1 VerlG zur alleinigen Vervielfältigung und Verbreitung überlassen haben, ist dieser nach § 24 VerlG verpflichtet, Ihnen die Möglichkeit zu bieten, den tatsächlichen Absatz durch Einblick in die Geschäftsbücher zu erfahren.
Dabei ist in Ihrem Fall die durch den Verlag erfolgte Abrechnung nur prüfbar, wenn Ihnen mitgeteilt wird, wieviele Bücher tatsächlich abgesetzt wurden.

Sie können den Verleger aufgrund Ihres Auskunftsanspruches daher auffordern, Ihnen Einblick in die entsprechenden Unterlagen zu geben, entweder durch Gewährung von Einsicht vor Ort oder durch Übersendung einer entsprechenden Aufstellung.

Eine Liste mit der Anzahl der abgesetzten Bücher und den jeweiligen Vertriebspartnern ist daher von Ihrem Auskunftsrecht umfasst.

Sollte der Verlag die Auskunft nicht freiwillig erteilen, könnten Sie im Wege einer Auskunfts- und Zahlungsklage Ihre Ansprüche stufenweise durchsetzen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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