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Verläumdung wegen angeblichen Kindesmissbrauch

| 16.02.2011 15:42 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Sehr geehrte Herrn Rechtsanwälte,

mein Sohn ( 14 Jahre )wird von einer Freundin beschuldigt Ihre Tochter ( 7 Jahre ) sexuell mißbraucht zuhaben. Die Mutter hatte sich vor zwei jahren von Ihrem Mann getrennt und hat seit dem immer wieder zwei verschieden Partner, wo sie sich nicht entscheiden kann. Die Tochter war seit der Trennung vom Vater sehr auf meinen Sohn fixiert und wollte teilweise mit meiner Tochter (7 Jahre ) nicht spielen sondern lieber mit meinem Sohn toben. Im Sommer kam es auch öfters vor das Ihre Tochter sich die Hose komplett auszog und zu meinem Sohn ins Zimmer ging und vor Ihm ein Hulla Tanz vorzuführen. Diese Tatsache bestätigte auch eine andre Freundin (7 Jahre)meiner Tochter. Solche Vorfälle kamen zu diesem Zeitpunkt öfters vor, auch im beisein der Mutter, die zu diesem Zeitpunkt beinahe täglich in unserem Hause zu Besuch war. Da nach hatten wir um einhalt gebeten das die Tochter sich bitte von meinem Sohn sich fernzuhalten hat und auch unserem Sohn hatten wir gesagt bitte sofort die Tochter aus seinem Zimmer rauszuschicken. Nach einer Geburtagsfeier ( Samstag ) meines älteren Sohnes wollte wie so oft diese Mädchen bei uns schlafen, was ich ablehnte da am anderen Morgen SChule war. Zwei Stunden später erhielten wir einen Anruf von der Mutter das Ihre Tochter Ihr mitteilte das mein Sohn sie sexuell mißbraucht hätte. Ihr tat am Sonntag abend die Scheide weh.
Er soll Sie gestreichelt und sogar die Hose ausgezogen haben und das in den letzetn Monaten Er soll sogar den Finger in Ihre Genitalien hineingesteckt haben. Dieser Vorfall ist nun ca 5 Wochen her.
Die Mutter war dann den Monatgmorgen im Krankenhaus damit die Tochter untersucht werden konnte, dort hatte man nicht feststellen können, so laut sms von Ihr, das die Ärtze der Meinung sind das sie laut IHren Erzählungen angefasst oder berührt worden sein muss ein Kind würde sich sowas nicht ausdenken. Wir selber haben am Montag den Psyschologen meines Sohnes kontaktiert ( Psyschologe vom SPZ da mein Sohn ADS hat) und es wurde Gespräche geführt auch haben wir das Jugendamt eingeschaltet um ein Gespräch mit denen zu führen. Mein Sohn hat dieses Mädchen definitiv nicht sexuell Missbracht angefasst oder gestreichelt. Die Mutter hat weder eine Anzeige gemacht noch das Krankenhaus. Sie hat auch unseres WIssen nach keinen Psyschologe aufgesucht. Was ich vor diesem Vorfall schon mit der Mutter mal besprochen hatte das sie es tuen sollte da dieses Mädchen sehr nach aufmerksamkeitn lechzt. Auch dies bezüglich sind Dinge mit anderen Männern vorgefallen ( z.B. Freund der Mutter eine Zungekuss gegeben usw. Ich sagte Ihr das dies nicht normal wäre Sie sollte wegen der Trennung vom Vater mal mit einem SPyschologen sprechen, das wollte sie nicht.
Nun ist es so das die Mutter es Ihrer besten Freundin erzählt hat. Die auch eine Mutter ist von einem Kind was mit meiner Tochter befreundet ist.Die Mutter hat eine SMS an Ihren EXfreund der Verheiratet ist gesendet das Ihre Tochter missbraucht wurde und das sie Ihn dringend braucht er möchte vorbei kommen. Das Verhältnis wurde aber schon im Dezember von seiner Seite aus beendet und sie hat eigentlich ein gutes Verhältnis zum noch Ehemann. Dieser Exfreund sendete die SMS an einer alten Nachbarin von uns weiter die wiederun dann zu einer anderen Freundin von mir ging und diese SMS zeigte.
Am Freitag erfuhren wir das diese Behauptung schon bei uns im Einkausmarktmarkt das Gespräch ist und wir leben auf einem kleinen Dorf. Mitlerweile merken wir auch das die Verabredungen meiner Tochter weniger werden. Die Kinder aus Ihrer Klasse melden sich nicht mehr. Wir haben darauf hin am Montag den Exfreund kontaktiert er möge uns doch bitte schriftlich bestätigen das er diese SMS erhalten habe, da seine Frau das Verhältnis weis bräuchte er ja nichts zu fürchten und wir könnten gegen diese Behauptung angehen. Dieses will er nicht tuen weil er aus dieser Sache herausgelassen werden will. Nun ist unsere Frage Was können wir tuen? Welche Möglichkeiten haben wir? Können wir diese Leute zwingen zu zugeben das sie den Vorfurf durch die Mutter gesagt oder per SMS erhalten haben? wir wollen nicht mehr den Mund halten. Meine Kinder nehmen Schaden und mein Mann ist Selbständig die Auswirkung möchte ich mir gar nicht ausmalen. Wir hatten gedacht dadurch das wir nichts unternehmen verläuft sich irgendwann alles. Ist das so. Ich weiß nicht mehr ein noch aus. Ich biite Sie helfen Sie uns. Man kann doch nicht einfach hingehen und etwas behaupten ohne jedlichen Beweis.Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Was können wir tuen? Welche Möglichkeiten haben wir? Können wir diese Leute zwingen zu zugeben das sie den Vorfurf durch die Mutter gesagt oder per SMS erhalten haben?

Sofern die Behauptungen unwahr sind – und davon gehen wir hier aus – kann die Mutter des Mädchens auf Unterlassung in Anspruch genommen werden.

Es besteht ein zivilrechtlicher Unterlassungsanspruch nach §§ 1004, 823 BGB, dass die Frau solche unwahren Behauptungen in Zukunft unterlässt.

Sie sollten sich schriftlich an die Frau wenden und den Unterlassungsanspruch geltend machen.

Daneben besteht ein Beseitigungsanspruch. Das heißt, die Frau muss Ihre Behauptungen zurücknehmen und den Sachverhalt richtig stellen.

Soweit Ihnen Schaden durch diese falschen Behauptungen entsteht, kann auch ein Schadensersatzanspruch geltend gemacht werden.

Sie können aber nicht die Leute in Anspruch nehmen, die eine SMS von der Mutter bekommen haben. Sollte es in der Sache zu einem gerichtlichen Verfahren kommen, können diese Personen aber als Zeugen benannte und geladen werden. Dann müssten sie über die SMS etc. Auskunft geben.

Neben dem zivilrechtlichen Anspruch kann auch eine strafrechtliche Verfolgung wegen Übler Nachrede und Verleumdung nach §§ 186 und 187 StGB in Gang gesetzt werden. Dazu wäre eine Anzeige bei der Polizei gegen die Mutter zu erstatten.

Bewertung des Fragestellers 16.02.2011 | 16:07

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FRAGESTELLER 16.02.2011 5/5,0
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