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Verlängerung von Überbrückungsgeld


18.07.2005 13:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Guten Tag,
ich möchte wissen, unter welchen Voraussetzungen eine Verlängerung vom Überbrückungsgeld möglich ist.
Meine Situation ist folgende:
Selbstständigkeit ab 1.3.05. Zuerst stellte ich fest, das die Wahl meiner Geschgäftspartnerin falsch war und suchte mir auf 1.5.05 eine neue Partnerin, was eine kluge Idee war.
Gleichzeitig hatte ich einen Unfall und war wochenlang gehbehindert.
Anfang Mai wurde ein Elternteil sehr plötzlich schwer pflegebedürftig und ist nicht mehr geschäftsfähig, was ich übernommen habe, inclusive Wohnungsauflösung, Umzug (200 km entfernt)und dazugehörigem Verwaltungsaufwand.
Ich habe mich im gewerblichen Einzelhandel selbstständig gemacht und sehe dass es einfach mehr Zeit und Geld braucht zum Aufbau.
Ich kann eine gute Werbung vorlegen, auch einen Zeitungsartikel und eine geringe Miete für die Lage.
Mit welchter Begründung stelle ich einen Antrag auf Verlängerung vom Überbrückungsgeld, wie lange könnte es überhaupt verlängert werden und in welcher Höhe?
Vielen Dank im Voraus!

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Guten Tag!

Auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben kann ich Ihnen folgendes mitteilen:

Nach § 57 Absatz 3 Satz 1 Sozialgesetzbuch III wird Überbrückungsgeld für 6 Monate gezahlt. Eine verlängerung ist nicht möglich.

Nach Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass Sie bereits Überbrückungsgeld bewilligt bekommen und auch zumindest teilweise erhalten haben. Nach Ablauf der 6 Monate müssen Sie Ihre Selbständigkeit alleine tragen.
Das Risiko falsche Geschäftspartner oder -kunden zu wählen, nicht den erwarteten Umsatz zu machen oder sich aufgrund familiärer Angelegenheiten nicht uneingeschränkt der Selbständigkeit widmen zu können, ist ein allgemeines Risiko Selbständiger, das nichts an der Bewilligungsdauer von Überbrückungsgeld ändert.

Falls Sie noch keinen Antrag gestellt haben sollten, sich aber schon selbständig gemacht haben sollten, haben Sie leider keinen Anspruch mehr auf Überbrückungsgeld. Diese Leistung soll Arbeitslosen aus der Arbeitslosigkeit helfen, nicht bestehende Selbständige unterstützen.

Anders wäre es auch, wenn Sie alternativ eine Ich-AG gegründet hätten oder als Arbeitslosengeld-II-Empfänger Eingliederungshilfe erhalten. Dies ist jedoch nach Ihren Angaben nicht der Fall.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben.

Mit freundlcihen Grüßen

Susanne Ziegler
Rechtsanwältin, Witten
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