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Verlängerung der Elternzeit


29.05.2006 18:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgende Frage zur Elternzeit:

Meine Frau hat 2003 eine Anstellung angetreten, in der sie als Ersatzkraft für Ihre Vorgängerin eingestellt wurde, weil diese in Elternzeit ging.

Vertragstext: Fr.XXXX wird bis zum Ablauf der Elternzeit von Fr. YYYY eingestellt.

Der Arbeitsvertrag ist befristet, bis zum Ablauf der Elternzeit Ihrer Vorgängerin (siehe oben). Diese ist nun erneut schwanger, so dass sich die Elternzeit um bis zu weitere 3 Jahre ab der Geburt des 2. Kindes verlängert
(Das 2. Kind wird innerhalb der ersten Elternzeit geboren).
Meine Frau ist zur Zeit auch in Elternzeit und noch über die GKV versichert so lange ihr Arbeitsverhältnis besteht, da ich in der PKV bin.

Der Arbeitgeber meiner Frau sagt, dass Ihr Arbeitsverhältnis nach Ablauf der ersten 3 Jahre, also nach Ablauf der Elternzeit für das 1. Kind endet. Das würde erhebliche Kosten verursachen,
da meine Frau dann nicht mehr krankenversichert ist bzw. sich auf eigene Kosten versichern müsste.

Ich bin aber der Meinung, dass Ihr Arbeitsverhältnis erst zum Ende der Elternzeit Ihrer Vorgängerin endet, dass heißt zum Ende der Elternzeit für das 2. Kind bzw. zum Wiedereintritt der Vorgängerin in Ihr Arbeitsverhältnis und nicht schon nach Ablauf der ersten 3 Jahre.


Was davon ist zutreffend?

Mit freundlichen Grüssen

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Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

Der Arbeitsvertrag Ihrer Frau wurde befristet aus dem sachlichen Grund „Vertretung eines anderen Arbeitnehmers“ § 14 Abs. 1 Satz 2 Ziff. 3 Teilzeit- und Befristungsgesetz.
Der Vertrag ist befristet bis zum Ablauf der Elternzeit der vertretenen Kollegin.
Ein bestimmtes Datum ist im Vertrag nicht genannt.
Wenn keine anderweitigen tariflichen Regelungen vorliegen, müsste sich das befristete Arbeitsverhältnis Ihrer Frau bis zum - wegen Geburt eines zweiten Kindes hinausgeschobenen - Ende der Elternzeit der vertretenen Kollegin verlängern.

Ich kann Sie also nur in Ihrer Rechtsauffassung bestätigen. Wegen der gravierenden Konsequenzen für den Krankenversicherungsschutz empfehle ich Ihnen, sich anwaltlich unterstützen zu lassen, falls sich der Arbeitgeber dieser Ansicht nicht anschließen kann.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung in der Sache gegeben habe. Bei Unklarheiten nutzen Sie die einmalige kostenlose Nachfrage.


Mit freundlichen Grüßen
U. Fürstenberg
- Rechtsanwältin -

kanzlei@ra-fuerstenberg.de
www.ra-fuerstenberg.de
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