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Verkürzung der Kündigungszeit durch Vertragsbruch


08.01.2007 23:00 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine 6 monatige Kündigungsfrist, da ich über 15 Jahre im Betrieb tätig bin und im Arbeitsvertrag festgelegt wurde, dass die Verlängerung der gesetzlichen Kündigungsfrist nach längerer Beschäftigung für beide Seiten gilt. Ich habe im Dezember 06 gekündigt. Ich habe 2006 kein 13. Monatseinkommen erhalten, obwohl mir vor vielen Jahren vertraglich ein festes Jahreseinkommen auszahlbar in 13 Monatsgehältern schriftlich als Zusatz zu meinem Arbeitsvertrag zugesagt wurde. (Diese "Nichtzahlung" hatte jedoch nichts mit meiner Kündigung zu tun, sondern mit der finanziellen Lage des Arbeitgebers). Die Firma unterliegt keiner tariflichen Bindung und es handelt sich nicht um ein freiwillig gezahltes "Weihnachtsgeld". Kann ich mit diesem Vertragsbruch des Arbeitgebers eine kürzere Kündigungszeit (z.B. 3 Monate statt 6 Monate) für mich bewirken?
Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Fragestellerin,

grds. ist eine vorzeitige Kündigung und damit verbundene Verkürzung der Kündigungsfrist nur bei Vorliegen eines Grundes für eine fristlose Kündigung möglich. Dann kann durch diese fristlose Kündigung, die Kündigungsfrist entsprechend reduziert werden.

Bzgl. des 13. Gehalts wäre zunächst zu püfen, ob Sie einen Anspruch auf dieses besitzen. Wenn der Arbeitgeber einen Teil des Lohns nicht auszahlt ist ein solcher Grund nur dann gegeben,wenn ein erheblicher Lohnrückstand trotz Zahlungsaufforderung besteht. Insgesamt dürfte hier noch kein außerordentlicher Kündigungsgrund und auch keine Verkürzungsmöglichkeit der Kündigungsfrist vorliegen. Sie können das Gehalt lediglich einklagen und möglicherweise, sofern keine Zahlung erfolgt, die Arbeitskraft in gleicher Höhe zurückhalten. Dies ist aber nicht unumstritten.

Ich hoffe, Ihnen zu einer ersten Orientierung verholfen zu haben und wünsche Ihnen einen guten Abend.

Mit freundlichen Grüßen


Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

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