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Verkehsrecht


17.05.2005 11:32 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich habe neulich auf der AB sicherlich etwas zu heftig reagiert.Bei etwa Tempo 220 ist ein Anderer von rechts auf die meine linke Fahrbahn gefahren, der zuvor auf die AB aufgefahren war. Ich musste bremssen, ca. auf 180 KMH runter und bin davon ausgegangen dass der Fahrer vor mir nun Platz macht. Er blieb aber links , obwohl rechts frei war. Nach dem Überholen eines oder zwei weiterer Fahrzeuge war nun in der Mitte frei und ich dachte er macht jetzt Platz. Aus diesem Grund bin ich weiter aufgefahren, er blieb aber links. Ich habe dann vielleicht gedrängelt und bis etwas weiter links auf dem Seitenstreifen aufgefahren so dass er endlich in die Mitte fuhr. Im weiteren Verlauf ist der Fahrer aber wieder in der Mitte herangekommen und hat bei Tempo 180 mehrere Abdrängmanöver gegen mich (links) angedeutet und kam mir sehr nahe. soweit der Sachverhalt.

jetzt bekam ich einen Anruf von der Polizei - Anzeige wegen dieses Vorfalls. Ich habe sicherlich nicht korrekt reagiert, jedoch ist das Abdrängmanöver auch nicht ohne. Zum anderen hat der Anzeigende wohl einen Zeugen ( ich konnte erkennen das beide später gemeinsam die AB verlassen haben).Der Zeuge, das fiel mir bereits vor dem Zwischenfall auf, ist auch permanent links gefahren, mit hohem Tempo und Handytelefonat für mehr als 15 Minuten. Ich hatte leider keinen Zeugen dabei: was kann ich tun, denn die beiden andren haben sich nicht ebenfalls nicht korrekt verhalten; kann ich mit erfolg einen (gegen)-Zeugen konstruieren?

danke

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Im Vorliegenden Fall wird man Ihnen wohl den Straftatbestand der Nötigung zum Vorwurf machen. Dies wegen des zu dichten Auffahrens bei hoher Geschwindigkeit. Dasssich die beiden anderen Verkehrsteilnehmer ebenfalls grob verkehrswidrig verhalten haben, spielt dabei zunächst keine Rolle. Allenfalls das permanente links Fahren ohne ersichtlichen Grund, kann sich für Sie positiv auswirken, denn so hatten Sie wenigstens einen nachvollziehbaren Anlass für Ihr Verhalten.

Einen Zeugen zu konstruieren, obwohl tatsächlich ein solcher nicht zugegen war, wäre eine strafbare Handlung, von welcher ich dringenst abrate. Erklären Sie vielmehr im Rahmen der polizeilichen Anhörung/Vernehmung, warumm Sie den Verstuß begangen haben und geben Sie diesen vor allem zu. Einsicht wird sich immer positiv auf das Ergebnis auswirken.

Daqss sich die anderen Verkehrsteilnehmer ebenfalls verkehrswidrig verhalten haben, sollten Sie ebenso angeben und insbesondere darlegen, dass diese so nicht optimal auf die Verkehrssituation reagieren konnten (Handy während der Fahrt).

Das Abdrängmanöver des anderen Autofahrers ist strafrechtlich sicherlich höher einzustufen, als Ihr Verhalten.

Im weiteren Verfahren bin ich Ihnen gern behilflich.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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