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Verkehrsunfall - unschuldig

| 24.05.2015 11:32 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich kam von der B 38 vom Marktkauf nach Hause. ICH hatte auf dem Sande rot und stoppte. Nach umschalten fuhr ich links Richtung Gartenstadt. Dann lief plötzlich der Mann auf die Straße trotz rot ich habe beidseitig gebremst, dann weiß ich nichts mehr. Er war 93 Jahre. Mein Fahrverhalten ist immer umsichtig und ich hatte auf Grund der Kurve bestimmt weit weniger als 50kmh. Aber das ging so schnell, und der Mann lief wie ein Hase hin und her ich wusste nicht wohin, daher beidseitiges Bremsen. So wie ich mich kenne, hab ich versucht mich abzustützen, dann muss ich den Mann erwischt haben. Ich bin erst in der Klinik aufgewacht, als Sie mich vernommen haben.Tut mir leid, mehr weiß ich nicht. Aber wie ich durch seine Kinder erfahren habe, ist er pflegebedürftig. Wie kann er dann von Neckarau nach Käfertal können? Verwirrt? Alzheimer? Von zu Hause ohne Begleitung geflüchtet? Ich weiß es nicht und die Schwiegertochter und die Enkelin waren sehr unwirsch und kurz angebunden. Sie sagte wir heben keine Versicherung und es gibt nichts.
Wie soll ich mich verhalten? Hat ein Anwalt Chancen was über die Hilfe von Verkehrsopfern zu bekommen? Wer bezahlt die ganzen Kosten wie Schmerzensgeld, Verdienstausfall, Konfektion und Roller Reparatur? Gehen die Kosten für Anwalt usw. an die Kinder oder ?

24.05.2015 | 12:09

Antwort

von


(1215)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Zunächst zum Sachverhalt: Sie fuhren mit einem Roller und bogen an einer Ampel, die für Sie Grün zeigte, nach links ab. Ein Mann lief dann - ich vermute auf einem Fußgängerüberweg - obwohl er "Rot" hatte, über die Straße. Sie sind mit dem Mann zusammengestoßen ohne sich an den Hergang erinnern zu können.

D. h. nach dieser Unfallschilderung hätte der Fußgänger den Unfall verursacht und verschuldet. Folglich muß er Ihnen den Schaden, den Sie erlitten haben, ersetzen. Dazu gehört ggf. auch ein angemessenes Schmerzensgeld.


2.

Geltend machen müssen Sie den Schaden beim Unfallverursacher, also bei dem Fußgänger. Im Zuge der Schadensbezifferung, werden Sie sehen, wie die Gegenseite reagiert. Ggf. werden Sie überlegen müssen, Klage zu erheben, sofern keine Zahlung erfolgt.


3.

Fraglich ist, ob es hinsichtlich des Unfallhergangs Zeugen gibt. Das ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn der Fußgänger behauptet, er habe Grün gehabt. Da vermutlich die Polizei gerufen wurde, wird es eine Akte geben und die Polizei wird Zeugen, sollte es welche geben, notiert haben.


4.

Vor diesem Hintergrund rate ich Ihnen dringend, einen Rechtsanwalt vor Ort aufzusuchen. Der Rechtsanwalt wird Akteneinsicht nehmen und den Schaden und das Schmerzensgeld aufgrund Kostenvoranschlag bzw. Gutachten und ärztlicher Stellungnahmen beziffern.

Anspruchsgegner ist stets der Unfallgegner, nicht seine Kinder. Sollten Sie, weil keine Zahlung erfolgt, Klage erheben (müssen) und sollte ein rechtskräftiges Urteil zu Ihren Gunsten ergehen, würden die Erben des Fußgängers aufgrund dieses Urteils haften.


5.

Die Verkehrsopferhilfe wird Ihnen wohl nicht weiterhelfen können. Näheres können Sie auf deren Seite nachlesen: http://www.verkehrsopferhilfe.de/


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 24.05.2015 | 12:43

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