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Verkehrsunfall und dessen Ausgleich durch die gegnerische Versicherung.

05.10.2012 14:44 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Hallo,

ich habe Fragen bzgl. eines Verkehrsunfalls und dessen Ausgleich durch die gegnerische Versicherung.

Folgende Ausgangslage.

Der Unfallgegner ist aufgefahren (auf stehendes Auto an der Kreuzung). Unfall wurde polizeilich aufgenommen. Schuldfrage ist klar.

Der Sachverständige in der Werkstatt gab folgendes Gutachten ab:

Schadenhöhe mit MwSt. 6.557,17 €
Beurteilung Totalschaden
Wiederbeschaffungswert 4.600,00 €

Restwert brutto 1.570,00
Restwert Angebot von Versicherung: 1.850,00 €

Wiederbeschaffungsdauer in Tagen 11-14

Die Versicherung hat jetzt folgenden Bescheid geschickt:

„Die Abrechnung des Schadens nehmen wir wie folgt vor:

Wiederbeschaffungswert 4600,00 ./. Restwert 1850,00 2750,00 EUR
Sachverständigengebühren 659,02 EUR*
Kostenpauschale 25,00 EUR

Zw-Summe 3434,02

Von der Forderung haben wir abgesetzt:
2,5% Differenzsteuer % siehe SVGA Seite 10 -115,00 EUR
Summe aller mit * gekennzeichneten Positionen - 659,02 EUR
Endsumme 2660,00 EUR

An- und Abmeldekosten belegen Sie bitte mit Rechnung".

Ich habe vor das Auto durch einen Bekannten mit gebrauchten Teilen reparieren zu lassen…

Fragen:
Habe ich Anspruch auf mehr Entschädigung?
Was ist. Z. Bsp. mit einem Mietauto. Gibt es dieses nur auf Nachweis oder kann dafür eine Pauschale anfordern?
Würde ein Verkehrsanwalt in diesem Fall noch "etwas holen" können?
Worauf habe ich Anspruch?

Wer müsste zahlen, wenn ich einen Anwalt nehme?
Mein Rechtsschutz oder die gegnerische Versicherung?

Freundliche Grüße

Sehr geehrter Fragensteller,

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte.

1. Schadensersatzansprüche
Nach einem Verkehrsunfall haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Ersatz aller Schäden, die Ihnen durch den Unfall entstanden sind.

Dies sind in erster Linie die Wiederherstellungskosten (Wiederbeschaffungswert abzgl. Restwert), die - wie ich Ihren Schilderungen entnehmen kann - die gegnerische Versicherung reguliert.

Sollten bei dem Unfall weitere Gegenstände, die sich im Auto befanden, zerstört worden sein, können Sie natürlich auch Ersatz dieser Schäden forden. Allerdings müssten Sie die Beschädigungen konkret nachweisen (Fotos etc.).

In diesem Zusammenhang ist von der Gegenseite auch der Inhalt Ihres Tankes, also der Wert des Restbenzins zum Zeitpunkt des Unfalls, zu ersetzen. Auch hier müssen Sie Ihren Schaden konkret nachweisen (letzte Tankquittung sowie die seit dem zurückgelegte Wegstrecke).

Die Kosten für einen Mietwagen können Sie tatsächlich nur einfordern, wenn Sie einen Mietwagen in Anspruch nehmen.

Allerdings können Sie für den Zeitraum der Wiederbeschaffung (lt. Gutachten 11 - 14 Tage) eine sog. "Nutzungsausfallentschädigung" geltend machen. Die Höhe der Entschädigung ist abhängig von Ihrem Pkw-Typ und kann anhand von Tabellen ermittelt werden.

Darüber hinaus könnten Sie - falls Sie bei dem Unfall verletzt worden sind - ein Schmerzensgeld geltend machen.


2. Kosten
Sie geben an, dass die Schuldfrage in Ihrem Fall geklärt ist.
Daher hat die gegnerische Versicherung auch die Ihnen entstehenden Anwaltskosten zu erstatten.

Da Sie zudem über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, übernimmt diese die Kosten. Hierzu ist allerdings eine Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung notwendige, die schnellstmöglich eingeholt werden sollte.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen.

Bitte beachten Sie, dass meine Antwort nur eine erste rechtliche Einschätzung darstellt und ein ausführliches Beratungsgespräch nicht ersetzen kann.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen natürlich gern zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

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