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Verkehrsunfall mit sehr geringem Schaden

25.03.2015 18:16 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Zusammenfassung:

Regulierung Haftpflichtschaden durch Versicherer und Höherstufung Schadensfreiheitsklasse

Hallo,

Ich hatte mitte August einen Verkehrsunfall in dem ich schuld war. Ich bin einer älteren
Frau mit einem altem Auto die Marke weiß ich leider nicht mehr, durch kommen lassen der Kupplung also mit sehr geringer Geschwindigkeit, hinten drauf gerollt. An meinem Auto einem Toyota Aygo ist kein schaden zu sehne an dem andren Auto habe ich auch nichts gesehen.

Die Frau hat am Unfallort drauf bestanden das ich die Polizei rufe, was ich auch getan habe die machte auch Bilder.

Am Tag drauf habe ich den Schaden direkt in meiner Zweigstelle gemeldet nach dem sie geöffnet hatten.

Als ich nach mehreren Wochen ende Oktober bei meiner Versicherung nagefragt habe ob sich was tut bezüglich des Unfalles, wurde mir telefonisch bestätigt das nichts eingegangen ist laut der Versicherung.

Ende des Jahres hatte ich einen erhöhen Versicherungsbeitrag was mich stutzig machte, aber bis da hin hatte ich immer noch keine Informationen erlangt über den Unfall. Als ich dann die Abrechnung vom Vorjahr mir anschaute habe ich bemerkt das ich in den Prozenten angestiegen bin. Aber wieso?

Ende November: Nach dem ich mich wieder drum gekümmert habe und mir meine Zweigstelle im Ort nicht weiterhelfen konnte, musste ich mich bei der Zentrale in Frankfurt am Main melden. Der Herr dessen Namen ich mir leider nicht notiert habe war sehr nett und hat nur erklärt das Mitte Oktober der schaden übertragen würde, und sie auf die Bilder warten somit habe ich das Aktenzeichen bei der Polizei erfragt und diese weiter gegeben an die Versicherung. Da der Herr am Telefon meinte an Hand des Aktenzeichen könne er auf die Bilder der Polizei zugreifen.

Nun ist schon die erste Unstimmigkeit die mir auch schon zu diesem Zeitpunkt aufgefallen war. Ende Oktober hatte mein Zweigstelle keinen Eingang über den Schaden aber angeblich gab es diesen ja schon...

Über die Erhöhung der Prozente wurde ich auch nicht informiert das hätte man mir einfach so untergeschoben. Reicht dies aus für ein außerordentliche Kündigung? Oder ist die Information der Jahresabrechnung ausreichend.

Als ich dann dachte jetzt läuft es habe ich im Januar auf Post der Versicherung gewartet aber nichts kam. Der Februar verstrich auch. Am 15.März reichte es mir dann ich rief wieder in Frankfurt an, die Dame versuchte mir verzweifelt zu erklären das als glatt gelaufen ist ... ich glaube kaum wen so ein Bagatelleschaden so lange dauert will ich nichts größeres habe! sie erzählte mir dann das der Kostenvoranschlag/Bilder Mitte Januar angekommen ist und das dieser 315euro beträgt. Und sie müssten eine Frist abwarten bis sie den Fall schließen und mich informieren.

Nach dem ich schon sehr genervt war rufte ich am morgen noch mal an und wollte wissen was mit dem Schaden ist. Es geht wohl nichts ohne druck dort. Dann hörte ich das der Schaden 331euro kostet und der fall geschlossen wurde Betonung liegt auf wurde. Da mir erzählt wurde das das schreiben schon in der Post liegt blau bla blau kann ich nur noch dazu sagen. Denn endlich dachte ich dann mal daran das ich mir den Namen notiert.

Da viel mir an dem anschreiben komischerweise auf welches ich am 20.03. Erhaltenen der Name im Kopf glich dem Namen der Dame im zweiten Gespräch.


Am Telefon hat mir die Dame dann erzählt das die Versicherung keine Einsicht auf das Aktenzeichen hat. Und deshalb sich alles verzögert hat. Aber was stimmt denn jetzt?

Nun nach dem ich sehr viel hin und her hatte. Meine fragen:

Darf ich erfahren bzw. Kann ich drauf bestehen zu erfahren welcher Versicherung die Unfallgegner in angehörige ist?

Darf ich bzw. Kann ich drauf bestehen die von ihr eingereichten Bilder zusehen? Ich meine wer 1,5monte brauch einen Schaden zu melden hat viel zeit noch einen anderen zu verursachen, oder einen zweiten abzubekommen.

Und darf ich den eingereichten Kostenvoranschlag einsehen?

Denn ich kann meiner Versicherung nicht mehr trauen.
Vielen Dank für die Antwort im voraus



Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Einen Anspruch gegenüber ihrem Haftpflichtversicherer auf Mitteilung der gegnerischen Versicherung besteht nicht. Sie könnten jedoch über den Zentralruf der Versicherungen die gegnerische Haftpflichtversicherung in Erfahrung bringen. Hierfür genügt das KfZ Kennzeichen des Unfallgegners.
Natürlich können sie dies auch bei Ihrer Versicherung erfragen. In der Regel wird man Ihnen auch Auskunft erteilen.

Auch wird Ihr Versicherer auf Anforderung Ihnen die Bilder betr. den Schaden ab gegnerischen KfZ in der Regel übersenden.

Gleiches gilt für den Kostenvoranschlag.

Sie sollten jedoch beachten, das grundsätzlich dem Haftpflichtversicherer die Entscheidung obliegt, ob und in welcher Höhe er einen ihm gegenüber angezeigten Unfallschaden reguliert. Für den Versicherer besteht insoweit Regulierungsvollmacht und Regulierungsermessen. Nur bei einer leichtfertigen Regulierung der gegnerischen Ansprüche hat die Rspr. dem
Versicherungsnehmer ein Widerspruchsrecht gegen eine Prämienrückstufung zugebilligt (LG Düsseldorf RuS 2004, 406 f.; Urteil vom 27.06.2002 - 21 S 402/01 ).

Die Rspr. geht aber grds. von einem weiten Ermessensspielraum der Versicherung aus, so hat bsw. das AG Mannheim Schaden-Praxis 2004, 387 f. (Urteil vom 24.07.2003 - 15 C 148/03 ) entschieden:

1. Grundsätzlich kann der Versicherungsnehmer in der Kfz-Haftpflichtversicherung einen Schadenersatzanspruch aus positiver Vertragsverletzung (§ 280 BGB ) haben, wenn er durch die Regulierung des Versicherers einen Nachteil, wie den Verlust des Schadenfreiheitsrabatts infolge Rückstufung, erleidet.

2. Ein solcher Anspruch ist aber nur dann gegeben, wenn der Versicherer bei der Schadenregulierung ausgesprochen pflichtwidrig gehandelt hat. Nur die Befriedigung eindeutig und leicht nachweisbar unbegründeter Haftpflichtansprüche braucht der Versicherungsnehmer nicht hinzunehmen. Ansonsten steht dem Versicherer ein weites Regulierungsermessen zu.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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