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Verkehrsunfall mit Sachschaden und Verdacht der Verkehrsunfallflucht


| 11.12.2008 22:28 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch



Guten Abend! Die Polizei gibt mir die Gelegenheit, mich zu oben genannter Beschuldigung schriftlich zu äußern. Ich möchte Ihnen den Sachverhalt schildern und bitte darum, mir mitzuteilen, wie meine Schilderung, ohne die zu erwartenden Folgen dieser wirklich bösen Angelegenheit, die ich verschuldete, noch zu verschlimmern, auszusehen hat. Zu mir ist zu sagen, dass ich seit 1964 unfallfrei fahre, ohne Punkte, und noch im Vollbesitz meiner psychischen und physischen Kräfte bin. Ich weiss jetzt, dass ich falsch gehandelt habe und bedaure es sehr.
Sachverhalt: In einer schmalen Straße stand an der re. Straßenseite ein voll beladener Lastwagen (Gerüstbau). Ich hielt die Straßenlücke links des LKW für ausreichend groß, um mit meinem Kleinwagen vorsichtig vorbeifahren zu können. Obwohl es mit dem re. Außenspiegel keine Probleme gab, ging plötzlich die hintere Seitenscheibe zu Bruch. Ich hatte also die Breite der Durchfahrt falsch eingeschätzt und setzte langsam zurück.Inzwischen kam der Fahrer (oder Bauleiter?) und besah sich die Ecke des LKW, die ich wahrscheinlich gestreift hatte.Da ich nicht vermutete, außer dem Schaden an meinem Auto auch den LKW beschädigt zu haben, wendete ich und fuhr einen anderen Weg zu meinem Termin (ganztägige "Handwerkerbetreuung" während einer Heizungsinstallation für eine berufstätige Freundin).
Später kamen mir Bedenken, und ich bat meinen Sohn, da ich von meiner Baustelle nicht weg konnte, die Gerüstbauer an der Unfallstelle aufzusuchen. Dort hörte er, dass ich ein Lämpchen an der Ecke des LKW hinten li., welches zu geringen Sicherheitsabstand signalisiert, abgerissen hätte und die Polizei gerufen worden war, um den Schaden und die Unfallflucht aufzunehmen. Als ich das erfuhr, schrieb ich sofort den Unfallbericht für meine Versicherung, und mein Sohn überbrachte ihn dem Fahrer (oder Bauleiter).Heute weiss ich, dass ich eine Selbstanzeige hätte machen müssen. Damals fiel es mir nicht ein.
Bitte raten Sie mir!
Mit freundlichem Gruß
Omma

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Sehr geehrte Fragestellerin,

grundsätzlich gilt: ohne Einsicht in die Ermittlungsakte sollte keine Stellungnahme gegenüber den Ermittlungsbehörden erfolgen. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass Sie nicht wissen was etwaige Zeugen ausgesagt haben bzw. was bereits ermittelt wurde, gehen Sie mit jeder Aussage das Risiko ein, den Ermittlungsbehörden Tatsachen mitzuteilen, die Ihre eigene Situation verschlechtern.

Wenn Sie als Beschuldigte nicht aussagen wollen, müssen Sie dies auch nicht begründen. Entweder Sie teilen dies den Ermittlungsbehörden mit oder Sie beantworten das Schreiben der Polizei nicht.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass das Unerlaubte Entfernen vom Unfallort nach § 142 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird und der Bußgeldkatalog 7 Punkte vorsieht, rate ich Ihnen dringend einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl mit Ihrer Vertretung zu beauftragen, der Akteneinsicht nehmen kann. In Absprache mit dem Rechtsanwalt kann dann, wenn notwendig, Stellung genommen werden.
Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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Bewertung des Fragestellers 13.12.2008 | 15:09


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FRAGESTELLER 13.12.2008 3,8/5.0
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