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Verkehrsunfall bei Roter Ampel

26.06.2015 22:38 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Im Mai fuhr ich nach einem lang und anstrengenden Tag spät abends von der Arbeit nachhause. An einer Kreuzung fuhr ich über eine rote Ampel und dabei passierte der Unfall. Das von rechts kommende Auto kam auf meine Kreuzung und somit trafen wir uns er erwischte mich hinten rechts an der Achse sein Auto hatte nur ein leichten Schaden. Vor Verzweiflung machte ich bei der Polizei und auch bei der Versicherung eine falsch Aussage. Ich bestritt über eine rote Ampel gefahren zu sein. Eine Woche später kam das Schreiben von der Polizei in der ich den Unfall schildern sollte. Dort schilderte ich wieder das ich nicht die Unfallverurasacherin bin und nicht über eine rote Ampel fuhr. Somit habe ich eine schriftliche falsch Aussage bei der Polizei gemacht. Heute bekam ich ein Schreiben von der Versicherung, das sie die Ermittlungsakte von der Polizei angefordert wurde und in der Akte klar steht das ich die Unfallverurasacherin bin. Von der Polizei hab ich noch kein weiters schreiben erhalten. Was erwartet mich jetzt? Ich bereue meine falsch Aussage, wie kann ich vorgehen und meine Aussage eventuelle zurück ziehen ? Wie gehe ich jetzt am besten vor ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt.

1.
Was erwartet mich jetzt?

Ihre Versicherung wird den Schaden der Gegenseite begleichen.

Sie erhalten einen Bußgeldbescheid. Die Rotphase wird länger als einen Sekunde betragen haben. Nach Lfd.-Nr. 132.3.2 BKatVO sind 360 € zuzüglich Auslagen zu zahlen, es gibt zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.

Wenn Ihnen grobe Verkehrswidrigkeit und Rücksichtslosigkeit vorgeworfen und bewiesen werden kann, kommt auch § 315c StGB (Gefährdung des Straßenverkehrs) und damit eine Geldstrafe und der Entzug des der Fahrerlaubnis in Betracht.

Ohne Akteneinsicht lässt sich das nicht entscheiden.

Die Falschaussage wirkt sich nicht aus. Als Beschuldigter/Betroffener dürfen Sie auch lügen.

2.
Ich bereue meine falsch Aussage, wie kann ich vorgehen und meine Aussage eventuell zurück ziehen ? Wie gehe ich jetzt am besten vor ?

Im Moment sollten Sie nichts weiter aussagen.

Ratsam ist es, einen Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin mit der Verteidigung zu beauftragen. Dann kann alles Weitere in Kenntnis des Akteninhalts geklärt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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