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Verkehrsunfall auf Parkplatz (Ausparken)

| 23.08.2009 18:06 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

am 14.10.2008 hatte ich einen Unfall auf dem Parkplatz eines großen Discounters. Hierbei erlitt der PKW meines Stiefvaters einen Schaden von 1638,48EUR. Der Wagen der Unfallgegnerin erlitt meines Wissens nach Totalschaden.

Nach diesem Unfall wurde der Schaden der Unfallgegnerin von meiner Versicherung zu 2/3 reguliert. (Ich war zu 66% Schuld)

Damit habe ich mich zufriedengegeben, und wollte nun 33% Meines Schadens bei der Versicherung meiner Unfallgegnerin geltend machen.
dies wurde von der gegnerischen Versicherung mit der Begründung verneint, dass meine Unfallgegnerin noch einen Anwalt einschalten will da Sie behauptet ich sei zu 100% Schuld.

Dies ist jetzt knapp 1 Jahr her, und es ist nichts passiert.
Meine frage ist jetzt, wie komme ich an mein Geld??? (ca. 500EUR)

Meine Rechtsschutzversicherung hat die Übernahme der Kosten Abgelehnt, da mir Selbst ja kein Schaden entstanden ist. Jedoch legt mein Stiefvater Wert auf Regulierung des Schadens.

Sofern es nicht allzu teuer wird wäre ich auch bereit damit einen Anwalt zu Beauftragen, 150EUR bis max 200EUR wären für mich OK.(natürlich unter Anrechnung meiner 50EUR Einsatz hier)

Da ich glaube dass der Unfallhergang an Sich nicht Viel zur Sache tut verzichte ich hier auf eine Beschreibung > (die Schuldfrage wurde von meiner Versicherung ja schon geklärt)

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Ein Anspruch auf Regulierung des Schadens richtet sich nach den §§ 7, 17 StVG (Straßenverkehrgesetz). Zunächst müsste Ihr Stiefvater als Fahrzeughalter den Schaden geltend machen und nicht Sie selbst, da Sie keinen eigenen Schaden haben. Natürlich können Sie aber auch mit Vollmacht Ihres Stiefvaters handeln.

Sie bzw. Ihr Stiefvater sollten einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung der Ansprüche beauftragen. Dieser wird die gegnerische Versicherung einmal anschreiben und diese unter Fristsetzung zur Regulierung des Schadens auffordern. Die gegnerische Versicherung kann Ihre Ansprüche nicht mit dem Argument ablehnen, dass Ihre Unfallgegnerin erst einen Rechtsanwalt einschalten will. Zudem ist anzunehmen, dass dies bereits erfolgt ist. Die Schuldfrage und somit die Haftungsquote ist in jedem Einzelfall gesondert festzulegen. Da dies bei Ihnen bereits geklärt ist, dürften hierzu keine weiteren Verzögerungen zu erwarten sein.

Wenn man einen Streitwert von 500 € zugrunde legt (also die Höhe Ihres geltend zu machenden Schadens), dann werden Sie außergerichtlich nicht mehr als die von Ihnen genannten 200,00 € an den Rechtsanwalt zahlen müssen, wenn dieser mit Ihnen nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz abrechnet. Sollten Sie den Anspruch allerdings im Klagewege verfolgen müssen, weil die Versicherung sich weigert zu zahlen, können die Kosten unter Umständen den zu ersetzenden Schaden übersteigen. Sie schreiben, dass Ihre Rechtsschutzversicherung mangels eigenen Schadens die Kosten nicht übernommen hat. Dies ist so richtig, da den Schaden Ihr Stiefvater hat. Wenn Ihr Stiefvater rechtsschutzversichert ist, könnten Sie bei dessen Versicherung einmal eine Anfrage auf Kostendeckung stellen. Normalerweise macht dies der Rechtsanwalt für Sie, den Sie mit der Schadensregulierung beauftragen.

Zusammenfassend teile ich mit, dass Sie die gegnerische Versicherung in jedem Fall schriftlich mit Fristsetzung zur Regulierung des noch verbleibenden Schadens auffordern sollten.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort zunächst weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
(Rechtsanwältin)
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Bitte beachten Sie, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine andere rechtliche Bewertung ergeben.

Bewertung des Fragestellers 27.08.2009 | 21:11

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