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Verkehrsunfall - Strafantrag gegen Verursacher?

| 28.05.2009 10:19 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Hallo,

Ich wurde vor ein paar Tagen als Radfahrer bei einem Verkehrsunfall verletzt (Unfallhergang: http://www.polizei-nrw.de/presseportal/behoerden/paderborn/article/meldung-090520-134759-79-493.htm).

Nun ist meine Frage, ob ich gegen den Verursacher Strafantrag wegen Fahrlässiger Körperverletzung bei Verkehrsunfall stellen sollte.
Wann sollte ich so einen Strafantrag stellen und was hat dies für Auswirkungen (für mich und für den Verursacher)?

Vielen Dank im Voraus.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für die Online – Anfrage, die ich wie folgt beantworte.

Wesentlich wichtiger als ein Strafantrag wegen fahrlässiger Körperverletzung ist es, dass Sie einen Rechtsanwalt aufsuchen und ihn damit beauftragen, von dem Unfallverursacher Schadensersatz und Schmerzensgeld in angemessener Höhe einzufordern. Die Haftpflichtversicherung des Kfz Fahrers muss für den Schaden, das Schmerzensgeld und auch für die erforderlichen Anwaltskosten aufkommen.

Auch wenn Sie, wie ich aus dem Polizeibericht entnehmen kann, zum Glück nur leicht verletzt wurden, so sollten Sie auf keinen Fall auf Ihr gutes Recht, Schmerzensgeld einzufordern, nicht verzichten.

Doch zurück zu der Frage hinsichtlich Sinn und Zweck eines Strafantrages.

Wenn Sie gemäß § 158 StPO Strafantrag stellen, wird die Staatsanwaltschaft gegen den Unfallverursacher ein Ermittlungsverfahren einleiten. Es kann sein, dass der Schädiger nach Abschluss der Ermittlungen einen sogenannten Strafbefehl erhält, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellt oder öffentliche Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung erhebt. Im Falle eines Strafbefehles oder einer Verurteilung würde eine verhängte Geldstrafe zu Gunsten der Staatskasse gehen. Direkt haben Sie also von einem Strafantrag keinen Vorteil zu erwarten. Allerdings ist es dennoch ratsam, Strafantrag zu stellen.

Schließlich wird so den noch zu konkretisierenden Schadensersatz – und Schmerzensgeldforderungen Nachdruck verliehen.

Zunächst mache darauf aufmerksam, dass diese Antwort eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. Ich hoffe, Ihnen eine erste hilfreiche Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Unklarheiten können Sie selbstverständlich über die kostenfreie Nachfragefunktion bei mir nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 28.05.2009 | 11:16

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