Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Verkehrsunfall - Fahren ohne FE - Schaden / Klärung KFZ-Haftpflichtversicherung

13.02.2013 00:13 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Folgende Annahme:
Person A fährt im Dezember 2011 mit dem Auto des Auftraggebers seines Arbeitgebers ohne im Besitz der hierfür erforderlichen Fahrerlaubnis der FS-Klasse B zu sein.
Es kommt zu einem Verkehrsunfall ohne Personenschaden.
Person A kann zwar sehr gut Auto fahren, war für einen kleinen Moment jedoch unachtsam, in dem er zu früh rechts abbog und sich hierbei noch auf der Busspur befand, jedoch übersah, dass Verkehrsteilnehmer, Person B, ebenfalls rechts - jedoch nicht mehr auf der Busspur fahrend, sondern ordnungsgemäß abbiegend - einlenkte.
Person A fuhr Person B also in die Seite, es kam zu einem Schaden i.H.v. knapp 4.500 €.
Person B war jedoch auch schluderig, da er Person A hätte bei ordnungsgemäßem Schulterblick hätte erkennen und bremsen können, es bestand nämlich auch die Möglichkeit, dass ein Bus über die Busspur anrollt.
Es muss zumindest Teilschuld vorliegen.
Person B erstattete keine Strafanzeige, da Person A (aus Not, da keine FE und er sich ein Strafverfahren ersparen wollte, da vorbestraft!) alle Schuld auf sich nahm, eine Schulderklärung unterschrieb.
Person B reparierte den Schaden, versuchte vergeblich bei Person A das Geld hierfür einzutreiben. Person A meldete den Schaden nicht der KFZ-Haftpflicht, um diesen vor seinem Arbeitgeber und dessen Auftraggeber zu vertuschen (=> Ausreden).
Person B beantragt Mahn- und Vollstreckungsbescheid gegen Person A, nun Gerichtsvollzieher, Haftbefehl, Ladung zur Abgabe der EV etc.
Zu allem Unglück hat nun die Polizei Wind von der Angelegenheit bekommen, nach einem Jahr Verfahren eingeleitet.
Frage:
Person A wollte nicht gegen den Schaden angehen, nahm die Schuld aus Not auf sich, um ihn zu vertuschen und kein Strafverfahren zu bekommen.
Jetzt weiß die Polizei ohnehin Bescheid, Erm.-Verfahren ist eingeleitet.
=> Besteht die Möglichkeit, gegen den rechtskräftigen Titel (VB) anzugehen?
=> Besteht die Möglichkeit, den Schaden (Dezember 2011) noch heute - nachträglich - der damaligen KFZ-Haftpflicht des Fahrzeughalters zu melden, damit diese den Schaden bezahlt?
Danke im Voraus für Ihre Antwort!
Ps.: Ich kann nur 30 + 2 € bieten, da ich ohnehin schon genug Ärger an der Backe habe (siehe Höhe des Schadens).

(Hinweis: dieser Text wurde im Namen und Auftrag eines Bekannten eingestellt, ich bin der Bezahler!).
13.02.2013 | 00:58

Antwort

von


(2271)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn zivilrechtlich bereits ein Vollstreckungsbescheid vorliegt und die Einspruchfristen versäumt sind, kann hiergegen nichts mehr getan werden, wenn alle Formalien wie Zustellung richtig eingehalten worden sind.

Allerdings könnte versucht werden, dass die Versicherung zumindest einen Teilschaden bezahlt und somit die Summe aus dem Vollstreckungsbescheid mindert.

Eine Anzeige ist bei der Versicherung noch möglich, fraglich aber, ob diese unaufgefordert zahlt, wenn der Gläubiger scheinbar nicht gleich gegen die Versicherung vorgegangen ist, da er ja das Kennzeichen haben dürfte.

Den Gläubiger sollten Sie aber auf diese Möglichkeit hinweisen, wobei Sie allerdings beachten müssen, dass Sie sodann auch den Ruckstufungsschaden zu tragen haben, der nicht unbedingt weniger sein könnte, zusätzlich zum Regressschaden des Fahrzeughalters.


ANTWORT VON

(2271)

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70081 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Obwohl ich viele - laienhafte - Fragen gestellt habe, hat RA Raab alles umfassend, verständlich und äußerst prompt beantwortet. Selbt meine ausführlichen Rückfragen hat er umgehend und umfassend geklärt. Ich würde mich bei ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich denke, mit der juristischen Einschätzung von RA Braun ist die Einordnung einer Tätigkeit als Immobilienverwalter entweder als sonstige selbstständige Tätigkeit nach § 18 Abs. 1 Nr. 3 oder als gewerbliche Tätigkeit mit der ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für diese erste Hilfe! Hat mir sehr weitergeholfen. ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen