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Verkehrsunfall - Bußgeldverfahren - Anhörungsbogen formulieren

| 24.01.2017 02:06 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Anwälte,

Person A ist PKW-Fahrer, fährt mit dem PKW entlang einer Bundesstraße und verunfallt selbstverschuldet mit Sachschaden.

--- Hintergrundinformation ---
Bundesstraße; Klare Sicht / tagsüber; Festgefahrener / komprimierter Schnee auf der Fahrbahn; zwei bis zum Asphalt freigefahrene Fahrspuren / Fahrrillen pro Seite; Kein Neuschnee / Schneefall / Regen; PKW-Fahrt war Teil einer Geschäftsreise, u.a. via Bahn und Flug; PKW-Fahrtzeit mit 1 Std. Sicherheitspuffer

--- Unfallgeschehen ---
Kurz vor dem Unfall ist Person A teilweise abgelenkt / gestresst durch anstehende Geschäfts- / Flugreise am gleichen Tag. Wie Person A im Nachhinein vermutet, hat der PKW - der für gewöhnlich leicht nach links zieht - zu diesem Zeitpunkt die Fahrrille um min. eine Reifenbreite zur Fahrbahnmitte hin verlassen. Der PKW befand sich jedoch nach wie vor auf der rechten Fahrbahn, deshalb erkennt Person A die Abweichung nicht und reagiert stattdessen nur auf eine kommende langgezogene Linkskurve. Auf das entsprechende Lenkmaneuver reagiert der PKW nicht und gleitet weiter geradeaus. Person A wird nervös und lenkt weiter nach links, bis die Räder wieder griff haben. Schlagartig zieht der PKW nach links. Person A kann den Wagen auf der Gegenfahrbahn abfangen. Um auf die eigene Fahrbahn zurückzukommen, lenkt Person A hektisch nach rechts und kommt endgültig nach rechts von der Straße ab. Der PKW fährt auf einen Berg auf und wird nach links umgehebelt. Der PKW überschlägt sich mehrmals und kommt zurück auf der Gegenfahrbahn zum liegen.

Person A beginnt die Unfallstelle zu sichern, ist aber sichtlich durcheinander und unter Schock. Nach einer halben Minute treffen weitere PKW-Fahrer auf die Unfallstelle und fungieren als Ersthelfer. Dabei hat Person A die Vermutung geäußert, zu schnell gefahren zu sein. Im Nachhinein erscheint Person A ein Fahrfehler jedoch plausibler. Andernfalls wäre der PKW bei zu schneller Fahrt direkt nach rechts von der Fahrbahn abgekommen - wovon die Polizei, aufgrund ihrer Ermittlungen, (fälschlicherweise) auszugehen scheint.

--- Tatvorwurf ---
Die Polizei wirft Person A vor:
"Sie fuhren in Anbetracht der besonderen örtlichen Straßen- oder Verkehrsverhältnisse mit nicht angepasster Geschwindigkeit.

Es kam zum Unfall."
§ 3 Abs. 1 , § 1 Abs. 2 , § 49 StVO ; § 24 StVG ; 8.1 BKat;
§ 3 Abs. 3 BKatV; § 19 OWiG

--- Anhörungsbogen ---
Würden Sie Person A anraten auf "Sie kamen von der Fahrbahn ab und verursachten Sachschaden." ( § 1 Abs. 2 , § 49 StVO ; § 24 StVG ; -- BKat) zu "plädieren"?

Welche Details sollte Person A im Anhörungsbogen nennen bzw. meiden?
- Ist die Nennung eines stressbedingten Mangels an Konzentration vorteilhaft?
- Kann durch eines der oben erwähnten Details eine ungünstigere Lage entstehen und sollte lieber verschwiegen werden?
- Wie sollte mit der ursprünglichen Aussage der überhöhten Geschwindigkeit - liegt auch der Polizei vor - umgegangen werden?

Vielen Dank und Grüße

24.01.2017 | 07:07

Antwort

von


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30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

es gibt keinen Grund, warum Sie sich dem Vorwurf aussetzen sollten, mit angepaasster Geschwindigkeit gefahren zu sein, da dieser Make schwerer wiegt, als wenn Sie durch die Straßenverhältnisse von der Fahrbahn abkamen.
Insofern würde ich die Aussage dahingehend gestalten, dass Sie sich an den Fahrspuren orientiert haben, diese aber aus versehen verlassen hatten, der Wagen nicht reagiert hatte und Sie probierten, das Fahrzeug in der Spur zu halten, welches aufgrund des festgefahrenen Schnees nicht mehr funktionierte.
Diese Erklärung ist sehr viel einleuchtender. Ihre Aussage können Sie daher leicht revidieren, da Ihnen die Behörde die nicht angepasste Geschwindigkeit beweisen müsste.
Sie sollten auf Ihren Sachschaden hinweisen und um Einstellung des Verfahrens bitten. Dies funktioniert mancherorts, da Sie genug geschädigt sind.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 28.01.2017 | 16:42

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

der oben beschriebene Vorwurf wurde mir telefonisch mitgeteilt. Da ich noch schriftliche Angaben machen wollte - ähnlich ihrer Formulierung - , habe ich um einen Anhörungsbogen gebeten und zwischenzeitlich erhalten.

Allerdings stelle ich nun fest, dass der Anhörungsbogen gar keinen konkreten Tatvorwurf beinhaltet. Angegeben ist nur:
Ordnungswidrigekiten: "Straßenverkehrsordnung (§ 49 StVO )" / weitere Angaben sind weder auf dem ersten noch dem zweiten Blatt ersichtlich.
Versuch: "Nein"
Tatzeit und Tatort: Sind m. E. korrekt.

Ist der Anhörungsbogen so formell richtig? Einen konkreten Verstoß zugeben oder nicht, kann ich so gar nicht. Sollte ich unter diesem Umstand gleichermaßen antworten oder anders reagieren?

Vielen Dank und Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.01.2017 | 16:46

Sehr geehrter Fragesteller,

Der Anhörungsbogen ist formell korrekt, da Sie nicht daran gehindert werden, Stellung zu nehmen und die Tat an sich eindeutig benannt ist. Insofern können Sie gleichwohl die Stellungnahme abgeben und sollten dann den Bußgeldbescheid dahingehend kontrollieren, der konkretere Normangaben enthält.

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Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

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Hoffmeyer, LL.M.
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Bewertung des Fragestellers 28.01.2017 | 18:48

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