Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Verkehrsunfall 1986


| 18.01.2005 21:26 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe nach einem folgenschweren, unverschuldeten Verkehrsunfall in 1986 den immateriellen Schaden Ende 1992 durch meinen Rechtsanwalt mit der Versicherung vorbehaltlich abgerechnet.
Die Versicherung teilt in dem Schreiben folgendes mit:
Bezüglich der vorbehaltenen Ansprüche verzichten wir auf die Einrede der Verjährung in dem Umfang, als sei gegen uns ein entsprechendes Feststellungsurteil ergangen.
Meine Frage:
Ist dieses Anerkenntnis bezüglich des Feststellungsurteils mit einem gerichtlich erwirktem Feststellungsurteil gleichzustellen?
Wenn ja, dann hieße das doch, das die Versicherung für alle Schäden, die mit diesem Unfall in einem Zusammenhang stehen, für die nächsten 30 Jahre einstehen, das heißt haften müssen.
Für eine Aufklärung wäre ich Ihnen dankbar.
Sollte die Verjährung nicht nach 30 Jahren eintreten, wäre ich dankbar, wenn Sie mir Tips geben könnten, wie es mit der Anwaltshaftung aussieht.
Mit freundlichem gruß
Henry

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Anfragender,

die von Ihnen dargestellte Formulierung der Versicherung stellt kein Anerkenntnis dar. Die Versicherung hat lediglich in der Weise auf die Einrede der Verjährung verzichtet, als ob ein Feststellungsurteil ergangen sei.

Dabei hat die Versicherung jedoch nun gerade nicht geschrieben, dass Sie in jeder Hinsicht so gestellt werden sollen, als ob ein Feststellungsurteil ergangen sei.

Das bedeutet, dass die Versicherung auch in der Zukunft nicht gehindert ist, inhaltliche Einwendungen gegen Ihre Ansprüche vorzubringen.

Für Tipps zu einer etwaigen Anwaltshaftung fehlt leider jeglicher Anhaltspunkt.

Zum einen stellt sich die Frage, wann der fragliche Pflichtverstoß des Anwaltes begangen worden ist. Selbst wenn man die eigenständige Pflicht des Anwaltes berücksichtigt, den Mandanten über etwaige gegen den Anwalt gerichtete Regreßansprüche zu informieren, führt dies doch "nur" zu einer Verdoppelung der Verjährungsfrist. Bei einem Unfall im Jahr 1986 könnte selbst danach schon Verjährung eingetreten sein.

Weiter müssten Sie ein Fehlverhalten Ihres Anwaltes zumindest ansatzweise behaupten. Derzeit ist nicht erkennbar, was Ihr Anwalt seinerzeit falsch gemacht haben soll.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften ein wenig weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 18.01.2005 | 22:14

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich danke für die schnelle Antwort.
Kann ich die Versicherung in meinem Falle im Hinblick zum krassen Mißverhältniss verklagen, wenn diese sich an die Abrechnung des immateriellen Schadens halten will ?

Mit freundlichem Gruß
Henry

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.01.2005 | 12:22

Sehr geehrter Anfragender,

die Nachfrage lässt sich aufgrund des von Ihnen mitgeteilten Sachverhaltes nicht beantworten. Sie schreiben nicht, worin das krasse Missverhältnis besteht bzw. welcher immaterielle Schaden angerechnet wird.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"superschnelle Antworten, sehr zu empfehlen.Danke"
FRAGESTELLER 4/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER