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Verkehrsunfall, mit lebensbedrohlichen Verletzungen

11.08.2008 10:40 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Sachverhalt:

Ich möchte einem Bekannten bzw. deren Tochter helfen, die bei einem Unfall schwerst verletzt wurde.

Es geht um einen Verkehrsunfall der sich bereits 1989 ereignete.

Ein Kind (11 Jahre) wurde durch eine Autofahrerin bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik verbracht werden musste.

Der aufnehmende Polizeibeamte führte die Ermittlungen am Unfallort nicht sorgfältig genug und kam lt. Verkehrsunfallanzeige zu dem Entschluss, dass das Kind die alleinige Schuld an dem Unfall trägt (Vorfahrsmißachtung).

Anwesende Zeugen wurden nicht vernommen. Ein Gutachter wurde ebensowenig an die Unfallstelle beordert. Dabei ergab ein durch die Geschädigte in Auftrag gegebenes Gutachten, dass die Autofahrerin, die das Kind angefahren hatte, mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr (zugel. Höchstgeschwindigkeit 40 km/h).

Die Autofahrerin überholte kurz vor dem Zusammenstoß noch andere Radfahrer und musste dabei die andere Fahrbahnseite benutzen. Auf dieser Fahrbahnseite kam es dann zum Zusammenstoß mit dem Kind.


Der aufnehmende Polizeibeamte ging bei der Unfallaufnahme einfach davon aus, dass das Kind mit dem Fahrrad nach links in großem Bogen in die bevorrechtigte Straße abbiegen wollte. Es gibt aber auch Zeugen, die das widerlegen können. Auch das Kind selbst konnte nach einiger Zeit sagen, dass sie nach rechts abbiegen wollte. Es liegt somit ein eklatanter Verstoß seitens des aufnehmenden Polizeibeamten vor.

Ein vom geschädigten Kind in Auftrag gegebenes Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass die Schuld bei dem Unfall zweifelsfrei bei der Autofahrerin liegt.

In einem Zivilprozeß gegen die Haftpflichtversicherung der PKW-Lenkerin gab es bereits zwei Niederlagen (Gericht und nächsthöheres), da die gegnerische Versicherung einen eigenen Gutachter beauftragt hat. Diesem Gutachten hat das Gericht bzw. das nächsthöhere
mehr Glauben geschenkt.


Meine Frage:

Welche Möglichkeit bestehen noch in irgendeiner Form, um der heute erwachsenen Frau zu helfen. Diese leidet nach wie vor massivst unter den bei dem Unfall erlittenen schweren -auch- Kopfverletzungen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Leider ist es nur möglich, auf dem Zivilrechtsweg eine Wiedergutmachung für den Unfall und die Verletzungen Ihrer Bekannten zu erhalten. Nur hier kann sowohl Schadensersatz als auch Schmerzensgeld verlangt werden.

Wenn nun bereits 2 Gerichtsverhandlungen negativ für Ihre Bekannte ausgegangen sind, heißt dies nicht, dass auch eine höhere Instanz so entscheiden wird.
Sollte der Zivilrechtsweg noch nicht abgeschlossen sein, das letzte Urteil noch angegriffen werden können, so wäre dies die einzige Möglichkeit für Ihre Bekannte, doch noch Schadensersatz zu erhalten.

Wenn die damals zuständigen Polizeibeamten ihre Arbeit nicht richtig bzw. ausreichend ausgeführt haben, könnte sie sich diesbezüglich lediglich bei der zuständigen Polizeistelle beschweren. Da der Unfall jedoch schon einige Jahre zurückliegt und hierdurch auch kein Schadensersatz für Ihre Bekannte erreicht werden kann, wird eine solche Beschwerde wohl nichts ausrichten können.

Ich bedauere Ihnen keine erfreulichere Antwort geben zu können und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

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