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Verkehr Beleidigung


| 22.11.2017 21:48 |
Preis: 48,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Beim fahren wollte ich die Ausfahrt nehmen, eine Auto war so schnell und ich könnte das nicht machen. Das war aber knapp und gefährlich. Es ist nix passiert und ich war nicht schuld. Mein Beifahrer hat sich geärgert und zeigte dem Fahrer den Mittelfinger. Ich habe nix gemacht. Dann es ist nix passiert.
Kann ich eine Anzeige bekommen? Bin ich schuld? Ich habe nichts gemacht, aber es war mein Auto. Gibt es ein Problem für mich. Ich habe auch nichts gesehen. Der Beifahrer erzählte mir
22.11.2017 | 22:32

Antwort

von


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07747 Jena
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Web: www.ra-stadnik.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie nichts gemacht haben, haben Sie sich auch nichts vorzuwerfen. Für die Taten Ihres Beifahrers können Sie nicht belangt werden. Sollte Sie tatsächlich eine Vorladung zur Polizei bekommen müssen Sie dieser nicht Folge leisten. In diesem Fall rate ich Ihnen durch einen Rechtsanwalt eine Akteneinsicht zu nehmen und eine eventuelle Stellungnahme zu dem Vorwurf zu fertigen. Falls Sie in diesem Fall die Identität des Beifahrers nicht preisgeben wollen, so können Sie schlicht behaupten, dass Sie des öfteren Freunde und Bekannte in Ihrem Fahrzeug mitnehmen und daher sich nicht erinnern wer an dem besagten Tag mit Ihnen mitgefahren ist. Im Übrigen handelt es sich bei einer Beleidigung um ein absolutes Antragsdelikt, d.h. die Beleidigung wird nur auf Antrag verfolgt, es bedarf daher einen Strafantrags. Eine Anzeige reicht nicht aus. Der Antrag muss innerhalb einer Frist von 3 Monaten gestellt werden. Danach ist es verjährt. Auch werden Beleidigungsdelikte des Öfteren von der Staatsanwaltschaft eingestellt und der Geschädigte auf den Privatlklageweg verwiesen.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Evgen Stadnik

Nachfrage vom Fragesteller 22.11.2017 | 22:44

Ich arbeite als Arzt und habe noch nie So gehabt.
Meinen Sie soll ich sorge machen?
Wenn zu eine Gledstrafe zukommt, wird das in der Führungszeugnis eingetragen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.11.2017 | 22:50

Sehr geehrter Frageseller,

ich bezweifle sehr stark, dass der Vorfall Konsequenzen für Sie haben wird. Sollten Sie tatsächlich ein Schreiben von der Polizei bekommen, stehe ich Ihnen für weitere Tätigkeit gerne zur Verfügung.

In das Führungszeugnis werden nur Straftaten ab 90 Tagessätze eingetragen. Bei Beleidigungsdelikten liegt die Strafe in der Regel bei 10 bis 30 Tagessätze, insofern brauchen Sie sich im Hinblick auf Ihr Führungszeugnis keine Sorgen zu machen.

Ich hoffe zu Ihrer Beruhigungen beigetragen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
RA Stadnik

Bewertung des Fragestellers 23.11.2017 | 08:06


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