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Verkaufter Artikel bei Amazon

| 27.02.2009 09:26 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Habe am 29.01.2009 über Amazon.de ein Handy verkauft. Verkaufspreis 90,00 Euro. Dies habe ich am 07.02.2009 in einem von der Post Standardumschlag (luftgepolstert) versandt, Porto 2,20 Euro. Der Käufer behauptet nun er habe diesen Artikel NIE erhalten und fordert den Betrag zurück. Lt. AGB von Amazon trägt der Verkäufer solche Kosten. Ich kann leider nicht nachweisen, dass der Brief jemals wegging, noch dass der Käufer ihn erhalten hat. Ich denke mal, dass ihm das Handy nicht gefiehl und er sich jetzt deswegen die 90 Euro zurückholen will. Gibt es da irgendetwas auf was ich mich berufen kann. Oder kann ich ihn wegen Betrug anzeigen? Irgendein Paragraph ob ja oder nein hilft mir schon weiter. Bin für jede Hilfe dankbar.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich gehe davon aus, dass Sie als Privatperson und nicht als Gewerbetreibender über das von Ihnen genannte Auktionshaus die Ware verkauft haben.

Dann bestimmt § 447 BGB, dass die Gefahr des Untergangs ( also die Ware beim Käufer nicht ankommt ) auf den Käufer übergeht, sobald der Verkäufer die Ware an einen Spediteur bzw. Post übergeben hat.

Das müssen Sie aber, ggfs. durch Zeugen nachweisen. Gelingt dieser Nachweis aber nicht, werden Sie den Kaufpreis erstatten müssen.


Sind Sie Gewerbetreibener, gilt die zitierte Vorschrift nicht. Dann müssen Sie den Kaufpreis auch zurückzahlen, wenn Ihnen der obige Nachweis gelingt.


Zwar können Sie einen Strafantrag stellen. Aber ich gebe zu Bedenken, dass Sie keinen Nachweis darüber führen können, dass das Handy dort angekommen ist. Dann wäre es sogar möglich, dass Sie ein Verfahren wegen Beleidigung, Verleumdung pp. riskieren. Daher sollten sie von einen strafrechtlichen Verfolgung absehen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 27.02.2009 | 10:56

Danke Sie haben mir sehr weitergeholfen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.02.2009 | 10:59

Bitte, gerne geschehen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 27.02.2009 | 10:53

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 27.02.2009 5/5,0
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