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Verkaufsprovision für 2 Immobilien

12.11.2017 15:33 |
Preis: 55,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Wir sind eine Erbengemeinschaft aus 7 Erben. Es ist das Erbe meiner Mutter und die Erbengemeinschaft besteht aus meinen 4 Geschwistern, meiner Wenigkeit und noch 2 Nichten. Das Erbe besteht aus einer Doppelhaushälfte und 10 Ha Ackerland. Für beide Immobilien habe ich einen Käufer, ohne Makler gesucht und den Verkauf organisiert. Beide Immobilien sind inzwischen verkauft und das Erbe ist auseinander gesetzt. Im Nachhinein, habe ich mir überlegt, dass ich alles alleine organisiert habe und auch viel Zeit und Arbeit hineingesteckt habe. Kann ich dafür eine Verkaufsprovision von 3-5% von meinen Miterben im Nachhinein fordern. Wie ist da die Rechtslage?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Ich gehe davon aus, dass die übrigen Miterben mit Ihrem Tätigwerden einverstanden gewesen sind. Dies führt dann dazu, dass Sie nach den §§ 2038 Absatz 2 , 748 BGB einen Aufwendungsersatzanspruch geltend machen können.
Vor diesem Hintergrund können Sie im Hinblick auf diejenigen Kosten, die Sie für die Erhaltung oder Verwaltung des Nachlasses hatten, von den übrigen Miterben gemäß deren Erbanteil erstattet verlangen.

Eine Verkaufsprovision von 3 bis 5 % können Sie allerdings nicht beanspruchen, weil es hierfür einer vertraglichen Grundlage bedurft hätte, namentlich der ausdrücklichen Zustimmung aller übrigen Miterben. Ein solches Einverständnis liegt offenbar aber nicht vor.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen.
Einer positiven Bewertung sehe ich entgehen. Gerne höre ich von Ihnen.


Mit freundlichen Grüßen
Karlheinz Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -


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