Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Verkauf von Proxylisten


05.06.2006 18:40 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Auf http://proxystore.net/ werden Mitgliedschaften zu Proxylisten veräußert, welche Proxies enthalten die öffentlich zugänglich sind. Es wird der Zugang zu der Sammlung veräußert.

Abgesehen dass die Seite in Bulgarien angemeldet ist, bestehen nun folgende Fragen:
1) Ist der Verkauf von Mitgliedschaften zu den Sammlungen rechtens?
2) Ist das Veröffentlichen solcher Sammlungen (von öffentlich zugänglichen Proxies, die also ungeschützt sind und recherchiert wurden) überhaupt erlaubt in Deutschland?

Vielen Dank.
05.06.2006 | 19:07

Antwort

von


972 Bewertungen
Kaiserin Augusta Allee 102
10553 Berlin
Tel: 030 36445774
Web: www.rechtsanwalt-weber.eu
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage!

Durch die bulgarische Anmeldung entstehen - wie Sie angemerkt haben - Fragen nach der Anwendbarkleit des deutschen Rechts. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, so möchten Sie aber eine rein deutschrechtliche Antwort, so daß die Frage nach der Anwendbarkeit deutschen Rechts einfach mal ausgeklammert wird.

Wenn ich die Seite richtig verstanden habe, werden dort Informationen über Proxy-Server verkauft. Es ist in Deutschland nicht verboten, Informationen zu verkaufen, die selbst nicht illegal sind.
Die Informationen über die Proxy-Server sind nur dann illegal, wenn sie auf illegalem Wege gewonnen wurde. Ich kann von hier aus nicht beurteilen, ob dies hier gegeben ist.

Wenn etwas öffentlich und ungeschützt zur Verfügung steht, dann ist es durchaus legal, die entsprechend recherchierten Daten zu sammeln und zu veröffentlichen. Hierbei ist höchstens das Recht auf Privatsphäre zu beachten. Bei Proxy-Servern ist dieses jedoch nicht gegeben, weil diese keine Rechtsträger sind.

Ich setze als bekannt voraus, daß der Besitz von Informationen legal sein kann, deren Verwendung aber illegal.

Wenn Rückfragen offen sind, dann benutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber


Nachfrage vom Fragesteller 07.06.2006 | 21:39

Die Proxies stammen durch das Recherchieren mit dem Programm Charon (http://www.project2025.com/charon.php). Dieses googelt nach Seiten in denen bestimmte Suchbegriffe vorkommen. Daraufhin werden aus diesen Seiten die Adressen der Proxies extrahiert. Erst nach der erneuten Überprüfung der Proxies werden diese in die Datenbank hinzugefügt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.06.2006 | 01:11

Sehr geehrte Ratsuchenden,

vielen Dank für die Mitteilung.

Dies stellt in meinen Augen keine Garantie dar, daß die Proxies legale Proxies sind. Vorsicht ist dabei also geboten.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

ANTWORT VON

972 Bewertungen

Kaiserin Augusta Allee 102
10553 Berlin
Tel: 030 36445774
Web: www.rechtsanwalt-weber.eu
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Kaufrecht, Mietrecht, Urheberrecht, Internet und Computerrecht, Vertragsrecht, Grundstücksrecht, Medienrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER