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Verkauf von Privat an Privat - Zahlung nur Teilweise erhalten


15.10.2007 01:26 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

privat habe ich an eine andere Privatperson einen Computer Artikel (Prozessor/cpu) verkauft.
Diese hat bei mir einwandfrei funktioniert.

Der Käufer meldete sich per Mail und wir telefonierten, vereinbart wurde eine Zahlung von 50% des Verkaufspreises (100€), dann der Versand der Ware durch den Verkäufer (mich) und dann die Zahlung der restlichen 50% der Verkaufssumme.

Die ersten 50% der Zahlung kamen an, ich verschickte den Artikel.
Nun wartete ich auf die 2ten 50%, aber es kam nur eine Mail das der Artikel angeblich defekt sein.
Ich antwortete der Artikel wurde funktionsfähig verschickt und fragte nach weiteren Informationen zu dem gesamten PC System des Käufers, denn nicht jede cpu funktioniert mit allen Komponenten.
Als Antwort kamen dann auch die technischen Daten, auf Grund dieser war mir ein versagen der cpu auch nicht erklärlich.
Nun habe ich dem Käufer angeboten, den Artikel zurückzunehmen und ihm die 50% des Kaufpreises die er bezahlt hat, und die Versandkosten zurück zu erstatten.
Die antwort war:
1.er hat den Artikel nicht mehr, sondern weiterverschickt weil er versuchen will ihn umzutauschen (die original Quittung aus dem Laden wo ich sie gekauft habe hat er von mir nicht erhalten, also kann er doch eigentlich keine Garantieansprüche gegenüber dem Hersteller geltend machen).
2. könnte er den Artikel wiederbeschaffen, will dann aber von mir zusätzlich noch Kosten erstattet bekommen die sich auf 75€ belaufen die er angeblich ausgegeben hätte um die cpu auf Funktion zu testen. (Was ich als sehr fragwürdig empfinde, diese Tests beliefen sich nach Aussage des Käufers auf das Einsetzten der CPU in 2 verschiedene Mainboards. Warum sollte ich nun diese beiden Boards bezahlen, ich habe den Käufer nicht gebeten diese zu kaufen und die cpu zu testen, sondern habe gleich angebotetn den Artikel zurück zu nehmen.)

Somit will er von mir über 100€ haben bevor er mir die „defekte“ Ware zurück schickt.
Bezahlt hat er aber selber erst 50€ der vereinbarten 100€.

Nun meine Frage, was kann ich jetzt machen, bzw. was sollte/muss ich jetzt machen damit ich selber keine Probleme bekomme und im besten Fall kein Verlustgeschäft draus wird?

Mit freundlichen Grüßen
15.10.2007 | 01:45

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Die Gegenseite muß die restlichen € 50 bezahlen oder beweisen, daß die CPU bei Lieferung fehlerhaft war. Selbst dann hat die Gegenseite nur Anspruch auf eine Neulieferung oder Ausbesserung durch Sie, nicht durch andere.

Ein Anspruch auf Zahlung von € 100 steht der Gegenseite auf keinen Fall zu.

Dementsprechend rege ich an, die Gegenseite mit Fristsetzung zur Zahlung aufzufordern und bei fruchtlosen Fristablauf ein Mahnverfahren einzuleiten.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


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