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Verkauf von Keyloggern

09.06.2011 11:50 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich betreibe aktuell einen Internetshop und möchte bald einen weiteren eröffnen.

Mir hat ein Großhändler ein sehr gutes Angebot geschickt, über das ich aktuell nachdenke.
Dabei geht es um den Verkauf von s.g. Keyloggern (genauer gesagt Hardware-Keylogger). Diese können zwischen Tastatur und Computer gesteckt werden und zeichnen dann sämtliche Tastatureingaben auf.

Dabei würde es sich um Drop-Shipping handeln, das bedeutet der Kunde bestellt den Artikel in meinem Shop und ich lasse ihn direkt von meinem Großhändler (welcher sich in Polen befindet) an ihn senden.


Dass man Personen nicht ausspionieren darf ist mir selbstverständlich völlig klar, aber die frage die sich mir stellt: Darf man in Deutschland mit Hardware-Keyloggern handeln? Oder haben mich dann rechtliche Konsequenzen zu erwarten?

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Um es ganz kurz zu machen: der heimliche Einsatz von solchen Keyloggern ist verboten und kann strafrechtlich verfolgt werden.

Erfolgt der Einsatz in Kenntnis des Nutzers ist es nicht mehr heimlich und es drohen keine Konsequenzen.

Sie dürfen solche Keylogger durchaus anbieten und verkaufen, müssen die (potentiellen) Käufer aber auf die Rechtslage hinweisen.

Nachfrage vom Fragesteller 05.07.2011 | 14:19

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Können Sie mir vielleicht noch sagen, ob es sich bei Geräten, die alle paar Sekunden Screenshots vom aktuellen Bildschirm machen genauso verhält (diese werden zwischen Computer und Bildscherm gesteckt)?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.07.2011 | 14:28

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Ja, man kann davon ausgehen, dass es sich um das gleiche Prinzip handelt und daher die Ausführungen zu den Keyloggern ebenfalls anzuwenden sind.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

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