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Verkauf von Flugtickets in Ebay


12.10.2007 13:14 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Guten Tag,
ich habe im Sommer 2007 meine Flugtickets zum Verkauf angeboten. Die Ticktet kosteten 70,00 Euro, ich schrieb in dem Verkaufstext rein: bei Namensumschreibung Kosten von 25,00 € pro Ticket und am Schluss: ohne Garantie und Rücknahme, da Privatverkauf.

Die Käuferin trat die Flüge nicht an und wollte das Gald zurückhaben. Ich habe dies abgelehnt, da ich meinte, im Recht zu sein.
Gestern kam ein Brief von ihrem Rechtsanwalt, ich solle das Geld zurücküberweisen, da noch zu den Umschreibungskosten Differenzkosten je nach Tagespreis dazugekommen wären.
Jetzt habe ich gestern nochmal die AGB von Tuifly nachgelesen, und es steht tatsächlich drin.
Die Tickets waren ja noch von HLX.com - aber ich denke, vielleicht habe nicht richtig nachgeschaut bei den AGB. Jetzt wird unterstellt, ich hätte betrogen, das war natürlich keine Absicht von mir, denn meine Bewertungen im Ebay-Konto sind gut.

Muss ich das Geld zurückzahlen, oder hat der Nachtrag: ohne Garantie und Rücknahme, da Privatverkauf noch einen Sinn.


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Sehr geehrter Ratsuchender,

die Wirksamkeit des Gewährleistungsausschlusses hängt davon ab, ob es sich bei Ihren Angaben zu den zusätzlichen Kosten für die Umschreibung um eine Eigenschaftsbeschreibung oder eine Beschaffenheitsgarantie handelt. Sind die Angaben als Beschaffenheitsgarantie auszulegen, kann sich die Käuferin tatsächlich auf Mängelansprüche berufen, da § 444 BGB besagt, dass auf eine Vereinbarung, durch welche die Rechte des Käufers wegen eines Mangels ausgeschlossen oder beschränkt werden, sich der Verkäufer nicht berufen kann, soweit er den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat.

Es ist daher nicht erforderlich, dass Sie den Käufer bewusst täuschen wollten. Auch das unbewußte Übersehen der AGB-Regelungen kann unter den genannten Umständen Mängelansprüche auslösen, wenn Ihre Angaben als Beschaffenheitsgarantie anzusehen sind.

Da Sie sich dieses Übersehen tatsächlich anzulasten haben, sollten Sie auch aus wirtschaftlichen Gründen erwägen, die Forderung der Käuferin zu erfüllen. Andernfalls droht ein zivilrechtliches Verfahren mit ungewissem Ausgang und ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren. Der Irrtum kann also erhebliche Kosten nach sich ziehen, die gegenüber dem Kaufpreis meines Erachtens außer Verhältnis stehen.

Mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt
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