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Verkauf eines kleinen Häuschens

| 19.02.2017 23:39 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Zusammenfassung: Vorkaufsrecht der Gemeinde bei einem Grundstückskauf

Ich möchte ein kleines Grundstück mit Wohngebäude verkaufen. Die Gemeinde ist am Erwerb interessiert weil es in einem vorgesehenen Sanierungsgebiet liegt. Allerdings möchte die Gemeinde nur den per Gutachten ermittelten Verkehrswert von 86200 EUR bezahlen. Ein interessierter privater Käufer würde EUR 100000 bezahlen. Zweifellos hat die Gemeinde Vorkaufsrecht und möchte dieses im Verkaufsfall höchstwahrscheinlich auch ausüben.
Nun meine Frage:
Kann die Gemeinde per Anordnung den Kauf zum Verkehrswert erzwingen (preislimitiertes Vorkaufsrecht) oder kann sie nur zu dem erzielbaren Verkaufspreis einsteigen?
Antwort muss nicht innerhalb weniger Stunden sein. Es genügt im Laufe des 20. Febr.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Die Gemeinde kann hier eine Kauf zu dem angesetzten Verkehrswert nicht erzwingen. Wenn Sie das Grundstück an einen Interessenten veräußern, hat die Gemeinde die Möglichkeit hier das Vorkaufsrecht gem. § 24 BauGB innerhalb einer Frist von zwei Monaten auszuüben.

Die Frist beginnt mit der Mitteilung des Notars an die Gemeinde über den Abschluss des Kaufvertrages zu laufen.

2. Die Gemeinde kann durch einen Verwaltungsakt in den Kaufvertrag eintreten, so dass dann ein Kaufvertrag zwischen Ihnen und der Gemeinde zu dem angesetzten Kaufpreis geschlossen wird. Eine Reduzierung des Kaufpreises auf den Verkehrswert ist dabei nicht möglich. Die Gemeinde muss zu den gleichen Konditionen in den Kaufvertrag eintreten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 22.02.2017 | 08:16

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