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Verkauf eines Gebrauchtwagens


15.01.2006 14:17 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe im September 2005 einen gebrauchte Opel Astra F Caravan Bj. 95` mit 140000 KM verkauft.Das Fahrzeug habe ich als Unfallwagen für 1450€ gekauft, die Teile haben 400€ gekostet um den Wagen zu reparieren.
Der Wagen wurde für 2650€ verkauft.
Im Januar 2006 kam der Kaufer zu mir, und erzählte mir das das Auto, in das er schon ein Sportlenkrad ohne Airbag gebaut hat, (vorher war einer vorhanden) und was er auch Tiefergelegt hat (Fahrwerksveränderung),
auf 7000KM ca. 4 Ltr. Öl braucht, angeblich klappert der Motor auch und in der Opelwerkstatt hat man ihm gesagt das es ein Kolbenkipper sein könne, das heißt das die Kolbenringe kaputt sein könnten, oder die Ventilschaftdichtungen könnten kaputt sein.
Aber in der Bedienungsanleitung des Fahzeugherstellers steht das bis 600ml Ölverbrauch auf 1000Km in der Toleranz liegen.
Nun hat er das Auto abgemeldet und fordert das ich ihm Geld zu den Reperatutkosten dazu geben solle ohne mich vorher über das Problem zu Informieren und mich mit dem Problem zu konfrontieren.

Meine Frage:
Was kann da auf mich zukommen, da diese Sachen ja alles nur vermutungen waren. Falls ich von mir aus sage das ich das Auto zurücknehme, wieviel Geld kann Ich ihm pro gefarenem KM abziehen? Oder muß Ich was zu der Reperatur dazuzahlen?
15.01.2006 | 15:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund der mitgeteilten Tatsachen wiefolgt beantworten möchte:

1.Zunächst ist wichtig, ob Sie nicht vielleicht die Gewährleistung für Sachschäden wirksam ausgeschlossen haben (nur möglich beim Privatverkauf!). Wenn Sie einen vorgedruckten Vertrag für private Gebrauchtwagenverkäufe verwendet haben, müßte darin die Gewährleistung ausgeschlossen sein und dann kann es sein (wenn die Klausel wirksam ist), daß Sie für den Schaden gar nicht haften.

2.Wenn die Gewährleistung nicht ausgeschlossen wurde, haften Sie für Mängel des Autos, die bei Übergabe vorhanden waren, es sei denn, dass der Käufer von dem Mangel wußte. Der Käufer muß Ihnen Gelegenheit geben, einen Mangel zu prüfen und gegebenenfalls selbst zu beseitigen oder von einer Werkstatt Ihres Vertrauens beseitigen zu lassen. Er hat keinen Anspruch darauf, dass Sie sich an einer Rechnung beteiligen. Das könnte er nur verlangen, wenn er z.B. Mit dem Wagen liegen bleibt und ohne sofortige Reparatur nicht weiter kommt. Somit kann der Käufer zunächst nur Nacherfüllung verlangen. Diese Kosten müssen Sie übernehmen, wenn sich bei der Untersuchung ein Mangel zeigt.

3.Sie können den Vertrag auch im Einvernehmen mit dem Käufer Rückabwickeln, dh daß Sie das Auto gegen Zahlung des Kaufpreises zurück nehmen.

4.Dann hat Ihnen der Käufer für die Nutzung des Wagens einen Ersatz zu zahlen, der sich bemißt an der Wertminderung für die gefahrenen Kilometer. Da der Wagen hier ein Unfallwagen und bereits 11 Jahre alt ist, wird ein Wert von max 0,10 Cent- eher 0,05Cent realistisch sein.

Der Wagen muß in dem Zustand zurück gegeben werden, den er bei Erwerb hatte. Dh daß der Käufer das alte Lenkrad wieder einbauen muß und den ursprünglichen Zustand herstellen muß!
Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem Rechtsproblem weiter geholfen.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

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