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Verkauf eines Autos an Händler

28.01.2021 16:28 |
Preis: 30,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

Ich bin im Gewerbe tätig als Autovermittler/Autohändler (Kleiner Rahmen)

Wir haben ein Fahrzeug an einen anderen Händler weiterverkauft (mit gewerblichem Kaufvertrag) ihm das Auto gegeben sowie Schlüssel und Papiere und haben seit 4 Wochen keine Zahlung erhalten. Wir werden immer wieder vertröstet dass das Geld bald kommt jedoch vermuten wir dass der andere Händler einfach starke Zahlungsschwierigkeiten hat.

Wir haben dem Händler/Käufer bereits eine Nachfrist von sieben Tagen gesetzt wo er das Fahrzeug komplett zu zahlen hat beziehungsweise uns das Auto unverzüglich zurück bringt.

Können wir das Fahrzeug einfach zurückholen mit Polizei wenn er uns das Geld nicht sofort überweist oder sollten wir rechtliche Schritte gegen ihn einleiten beziehungsweise ein Konkursverfahren einleiten damit wir an unser Geld irgendwie kommen. Zudem wissen wir nicht ob das Fahrzeug nicht weiter veräußert wurde was eigentlich strafbar ist.

Vielleicht können Sie uns einen kurzen Tipp oder Inputs geben wie wir weiter vorgehen sollten.

28.01.2021 | 17:12

Antwort

von


(1215)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Bezüglich der offen stehenden Zahlung sollten Sie dem Käufer nochmals eine Frist setzen, die dem Datum nach bestimmt ist. Diese Frist könnte beispielsweise zum 5.2.2021 gesetzt werden. Das Mahnschreiben empfehle ich in gesicherter Form, also per Einwurf-Einschreiben oder als Einschreiben mit Rückschein zu versenden.

Erfolgt dann keine Zahlung rate ich, Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids zu stellen.


2.

Das Fahrzeug können Sie nicht einfach zurückholen, da das wohl verbotene Eigenmacht wäre. Die Polizei wäre Ihnen dabei auch nicht behilflich, weil eine strafbare Handlung nicht erkennbar ist. Die Polizei wurde Sie darauf hinweisen, dass es sich um eine zivilrechtliche Angelegenheit handle.


3.

Für ein Antrag auf Einleitung des Insolvenzverfahrens sehe ich ebenfalls keinen Anlass.

Ihr vorrangiges Ziel ist es, den Kaufpreis zu erhalten, so dass der Klageweg bzw. das gerichtliche Mahnverfahren die richtige Vorgehensweise ist.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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