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Verkauf einer privaten Immobilie


20.02.2007 09:18 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Wir möchten eine Wohnung verkaufen und haben auch einen Käufer gefunden.
Da wir keinen Makler eingeschaltet haben, müssen wir nun alles selbst organisieren.
Wie gehen wir vor?
Ist ein Vorvertrag notwendig?
Wer beauftragt den Notar und wer bezahlt?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie sich mit dem Käufer einig sind, ist der nächste Schritt der Abschluss des Kaufvertrages. Dieser erfordert die besondere Form der notariellen Beurkundung. Diese Formvorschrift kann nicht umgangen werden. Ein Vorvertrag wäre daher nichtig und ist nicht erforderlich.

Mit dem Auftrag an den Notar sollte der gewünschte Inhalt des Vertrags besprochen werden. Der Notar wird dann zunächst das Grundbuch einsehen und einen Vertragsentwurf fertigen und beiden Parteien zur Kenntnisnahme übersenden. Liegt der Vertragsentwurf vor und sind keine Änderungen erforderlich, kann der Termin beim Notar vereinbart werden, in dem der Kaufvertrag bei Anwesenheit von Verkäufer und Käufer beurkundet wird. Dabei werden regelmäßig auch die erforderlichen Erklärungen zur Eigentumsübertragung abgegeben.

Die weitere Abwicklung des Vertrages sollte dem Notar übertragen werden, der dann den erforderlichen Schriftwechsel mit Grundbuchamt, Finanzamt und den Banken führt. Bei der Abwicklung sichert der Notar als neutraler Abwickler die Interessen des Verkäufers und des Käufers.

Die Kosten für den Notar übernimmt in der Regel der Käufer des Grundstücks. Dabei handelt es sich um keine gesetzliche Regelung, sondern um eine Verhandlungssache. Vorrangiger Kostenschuldner ist dann die Person, die sich zur Kostenübernahme verpflichtet hat. Wird der Vertrag geschlossen, kann der Notar aber von jeder Partei Bezahlung verlangen, wenn der vorrangige Kostenschuldner nicht zahlt.

Ein gewisses Risiko besteht, wenn der Notar beauftragt wird, dann aber eine Partei "abspringt", bevor der Vertrag geschlossen wird. In diesem Fall kann der Notar die bereits entstandenen Kosten von seinem Auftraggeber verlangen. Um als Verkäufer nicht auf diesen Kosten sitzen zu bleiben, sollten Sie den Käufer bitten, einen Notar auszuwählen und zu beauftragen. Will Käufer dies nicht tun, hätte ich Bedenken an der Ernsthaftigkeit seines Kaufverlangens.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt
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