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Verkauf einer Immobilie einer gesetzlich Betreuten

29.11.2007 10:50 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Meine Mutter ist wegen Pflegebedürftigkeit(mittelschwere Demenz) in ein Heim eingewiesen worden und steht unter gesetzlicher Betreuung bezüglich ihrer Finanzen und der Angelegenheiten rund um ihr Haus. Gemäß testamentarischer Verfügung meines Vaters (Berliner Testament) ist sie als befreite Vorerbin im Grundbuch der Immobilie eingetragen. Nach ihrem Ableben können in der Reihenfolge mein Bruder und dann ich, das Haus zu dem "dann geltenden Einheitswert" "zur eigenen Nutzung" kaufen und dem anderen Erben über 10 Jahre in monatlichen Raten den
Kaufpreis bezahlen.

Meine Mutter möchte das Haus verkaufen. Dies hat sie mehrfach gegenüber den in diesem Betreuungsfall zuständigen Richtern frei und unmißverständlich erklärt. Auch ich möchte, daß das Haus verkauft wird, damit der Kaufpreis dem Vermögen meiner Mutter zugeschlagen wird und Zinsen erbringt, sowie daß die gegenwärtigen Betriebs- und Unterhaltungskosten gespart werden. Zinsen sowie ersparte Kosten würden immerhin ca. €1.000,00/Monat bedeuten. Ganz abgesehen von der Wertminderung der Immobilie und dem Risiko von Schadensreparaturen, Erhaltungsreparaturen und Vandalismusschäden nach einem Einbruch. Mein Bruder stemmt sich gegen den Verkauf, weil er persönliche Vorteile im Erbfall erwartet, s.o..

Welche Möglichkeiten bestehen, den Verkauf des Hauses herbeizuführen?

Ich danke für Ihre Antwort
mfg

n.n.

Sehr geehrter Fragesteller,

nach dem mitgeteilten Sachverhalt beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Erblasser kann den Vorerben - wie hier - von den Beschränkungen und Verpflichtungen des § 2113 Abs. 1 BGB befreien (§ 2136 BGB ). Daher kann Ihre Mutter, vertreten durch den Betreuer, wirksam auch über das zur Erbschaft gehörende Hausgrundstück entgeltlich verfügen.

Gem. §§ 1821 Abs. 1 Nr. 1 , 1908 i BGB bedarf der Betreuer aber der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts
(vgl. auch § 1822 BGB i.V.m. § 1908 i BGB ).

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben.
Ansonsten können Sie auch die kostenlose Nachfragefunktion nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ahrens
- Rechtsanwalt -

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