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Verkauf einer Immobilie an einen Erben

30. Juni 2011 22:52 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Es geht um folgenden Sachverhalt:

Eine ältere Damen hat drei Söhne und besitzt ein Einfamilienhaus. Die Dame ist verwitwet und muß das Haus aus gesundheitlichen Gründen verlassen.
Ein Sohn hat die Dame überedet ihm das Haus für einen marktgerechten Preis zu verkaufen. Es stellt sich jetzt die Frage ob durch ein Kaufvertrag die Rechtsfolgen eines Erbvoraus erlöschen. D. h. wenn das Haus auf ein Sohn zu Lebzeiten überschrieben wird, haben die anderen verbleibenden beidem Söhne einen Anspruch auf einen Pflichtanteil, der sich für jedes Jahr um 1/10 verringert,welches der Erblasser nach der Überschreibung überlebt. Entfällt durch den Kaufvertrag dieser Pflichtanteilsanspruch und gehen somit die anderen Erberechtigten leer aus, so dass damit das Erbrecht umgangen wird ?

30. Juni 2011 | 23:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich anhand Ihrer Angaben wie folgt.

Die ältere Dame kann über ihr Vermögen zu Lebzeiten frei verfügen, das Haus-Grundstück also auch veräußern.

Die 1/10-Regelung des § 2325 BGB betrifft den Pflichtteilsergänzungsanspruch bei Schenkungen zu Lebzeiten des Erblassers.
Der Erblasser soll nicht zu Lebzeiten das ordentliche Pflichtteilsrecht vereiteln.

Bei einem Verkauf zu einem marktgerechten Preis liegt keine Schenkung vor, sodass insoweit kein Pflichteilsergänzungsanspruch besteht.

Die Erben gehen - was das Haus betrifft - leer aus.
Sie nehmen aber Teil an dem Kaufpreis, soweit er im Erbfall noch vorhanden ist.
Eine andere Frage ist, ob der Erwerber sich den Erwerb im Erfall anrechnen lassen muss. Das muss der Erblasser bestimmen.

Bitte nutzen Sie die kostenlose Nachfragefunktion um die Frage zu konkretisieren.

Mit freundliche Grüßen
Peter Eichhorn


ANTWORT VON

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