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Verkauf auf fremde Rechnung im fremden Namen

| 09.11.2010 00:39 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Hallo,
über einen Onlineplattform sollen verschiedene Produkte verschiedener Anbieter (=Vertretene) angeboten werden und zwar auf fremden Namen auf fremde Rechnung, so dass der Vertrag nur zwischen Kunde und Anbieter hergestellt wird. Zusätzlich bildet die Plattform die Bezahlabwicklung für die Anbieter ab.
Ein Problem besteht aber darin, dass Kunden Produkte von verschiedenen Anbietern gleichzeitig kaufen können und dass dann die Rechnung aus Produkten von verschiedenen Anbietern erstellt würde. Dies Rechnung kann man ja nun schlecht dem Anbieter zukommen lassen, da auf diser auch andere Anbieter gelistet sind.
Der Anbieter benötigt aber für seine Buchhlatung/Umsatzsteuer eine Rechnung über die Verkäufe seiner Produkte. Wie kann dies also rechnungstechnisch organisert werden? Kann man also z.B. anstatt die erstellte Rechnung für den Kunden, dem Anbieter eine Gutschrift mit den gleichen Informationen (aber nur über seine Produkte) erstellen oder wie muss der Prozess aussehen?

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte ihre Frage aufgrund Ihrer Angaben wie folgt:

Sie können als Leistungsempfänger bei der Bargeschäftsabwicklung eine Gutschrift an den Anbieter als Unternehmen gem. § 14 Abs. 2 Satz 2 UStG erstellen lassen, wenn dies vorher vereinbart worden ist. Sie müssten daher mit dem Anbieter vorher vereinbaren, dass Sie ihm Beträge regelmäßig gutschreiben werden. Die Gutschrift gilt dann als Rechnung i.S.d. Umsatzsteuerrechts.

Nachfrage vom Fragesteller 09.11.2010 | 10:50

Hallo,
Nachfrage zur Klärung: bin ich als Vertreter des Anbieters tatsächlich der Leistungsempfänger und kann daher die Gutschrift dem Anbieter ausstellen, damit dieser dann anhand der Auflistung der in der Gutschrift aufgeführten Produkte diese für seine Buchhaltung, Umsatzsteuer verwenden kann. Die erste ausgestellte Rechnung im fremden Namen auf fremde Rechnung würde ich dem Anbieter ja nicht zur Verfügung stellen. Benötigt der Anbieter tatsächlich nicht diese vom Handelsvertretrer (mir) ausgestellte Rechnung im fremden Namen auf fremde Rechnung für seine Buchhaltung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.11.2010 | 11:13

Ja, das ist so.

Sie müssen sich zur Forderungseinziehung im Namen des Anbieters ermächtigen lassen. Sie stellen eine Rechnung im seinen Namen und ziehen Forderung vom Käufer ein. Nachdem Sie die Forderung eingezogen haben, sind Sie Leistungsempfänger. Sie schreiben zunächst den Betrag dem Anbieter gut. Am Ende des Monates oder einer anderen vereinbarten Periode, einer Woche oder eines Tages listen Sie ihm die Beträge in einer Rechnung auf, und anschließend überweisen Sie ihm den Betrag.

Das wird auch so üblicherweise gemacht.

Bewertung des Fragestellers 09.11.2010 | 16:40

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"Leider fehlt mir noch das Gespür was man für wieviel Einsatz erwarten kann."
Stellungnahme vom Anwalt:
Die Antwort war optimal. Sie verstehen aber nicht auf welchem Niveau die Antwort funktioniert. Sie sollen sich ein bisschen besser jetzt die Rechnung anschauen, die Sie für meine Tätigkeit bekommen, und wenn Sie wollen, kann ich Ihnen meine Rechnung, die ich am Ende des Monates bekomme, vorlegen. Dann wissen Sie, dass die Antwort nicht nur einen theoretischen, sondern auch einen praktischen Hintergrund hatte. Sie sollen niemals die Ausführlichkeit der Arbeit mit dem Einsatz in Verbindung bringen, sondern das im Hintergrund verwendete Wissen.
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