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Verkauf Kfz von privat an privat

| 03.01.2008 21:53 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor zwei Tagen ein PKW unter Mobile.de angeboten.
Dieser PKW Ford, Fiesta wurde von mir als Unfallauto angeboten und im Text und per Fotos auf die starken Beschädigungen hingewiesen und das es als Bastlerfahrzeug verkauft wird.

Kurz nachdem ich die Anzeige bei mobile.de erstellt habe meldete sich ein Herr um das Fahrzeug wie beschrieben zu kaufen und schickte mir folgende Mail (siehe unten).
Leider habe ich spontan diese Mail beantwortet und meine Adresse eingetragen.

Jetzt habe ich folgende Fragen:
- Ist ein verbindlicher Kaufvertrag zustande gekommen?
- In der Bestätigungsmail sind die Unfallschäden nicht aufgeführt kann ich sie noch nachträglich einfügen?
- am Telefon haben wir über den Unfall und die Mängel gesprochen und er hat mir bestätigt das das so OK ist (meine Frau hat das Gespräch mitgehört).
- Ich wollte mit dem Käufer vor ort einen Kaufvertrag abschließen wo ich jegliche Sachmängelhaftung ausschließe und auf den erheblichen Unfallschaden hinweisen wollte. Kann ich das noch machen und wenn dann wie?
- Wie sollte ich mich verhalten wenn der Käufer am Samstag das Fahrzeug abholt?

Für eine schnelle beantwortung wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichem Gruß
otto1234


Anhang
_--------------------------------------

Kaufvertragsbestätigung
Hiermit bestätige Ich F.... ....
............
............

den Kauf wie telefonisch Vereinbart über Ihr gebrauchten Kraftfahrzeug.
Das Fahrzeug wird bei Übergabe in Bar bezahlt und wie besichtigt so
gekauft, ohne jeglicher Gewährleistung.

*****

Der Verkauf wird durch den Verkäufer bestätigt

Verkäufer:
...................
................


Anschrift:



Unterschrift:

Der Verkäufer wird darauf hingewiesen, das mit der Bestätigung ein wirksamer Kaufvertrag abgeschlossen wurde. Insoweit ist die entsprechende Bestätigung des Verkäufers durch Übersendung an den Käufer per E-Mail ausreichend. Das bedeutet, der Verkäufer verpflichtet sich, das vorstehend beschriebene Fahrzeug Zug um Zug gegen Zahlung des Kaufpreises dem Käufer zu Eigentum zu Übertragen. Sollte der Verkäufer nicht in der Lage sein, das Fahrzeug dem Käufer zu übereignen, so werden hierdurch Schadensersatzansprüche etc. ausgelöst in Ansehung der §§433, 434 f., 439, 440 BGB.
--
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Sehr geehrter Fragesteller,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform nur dazu dienen soll, Ihnen einen ersten Eindruck der Rechtslage zu vermitteln. Die Leistungen im Rahmen einer persönlichen anwaltlichen Beratung/Vertretung können und sollen an dieser Stelle nicht ersetzt werden.
Auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt beantworten:

Ein verbindlicher Kaufvertrag ist bereits zustande gekommen. Sie können aber, wenn der Käufer am Samstag kommt, den Vertrag noch schriftlich fixieren. Sie sollten den Vertrag zweimal anfertigen (einen für sich und den anderen für den Käufer), am besten wäre es, wenn dieser von beiden unterschrieben wird, muss aber nicht. Sie sollten die Zweitausfertigung dann am Samstag dem Käufer mitgeben.

Darin können Sie alle Punkte, die Ihnen wichtig erscheinen, aufnehmen.

Ein möglicher Kaufvertrag könnte z.B. so formuliert werden:

Pkw Kaufvertrag von Privat an Privat mit Gewährleistungsausschluss und Ummeldeverpflichtung
Vertrag zwischen
Herrn/Frau/ ____________ in ____________
– nachstehend Verkäufer genannt –
und
Herrn/Frau/ ____________ in ____________
– nachstehend Käufer genannt –
I. Kaufgegenstand
Der Verkäufer verkauft hierdurch das in seinem Eigentum stehende Kraftfahrzeug
Hersteller ____________, Typ ____________,
Tag der Erstzulassung ____________,
amtliches Kennzeichen ____________,
Fahrgestellnummer ____________, Motornummer ____________,
Kilometerstand ____________,
an den...

unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung und unter Hinweis auf die folgenden Unfallschäden…. etc…

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Dileyha Altintas
-Rechtsanwältin-

Nachfrage vom Fragesteller 03.01.2008 | 22:51

Kann der Käufer diese schriftliche Fixierung ablehnen und auf den E-Mail Vertrag bestehen und was mache ich dann?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.01.2008 | 23:18

Sie können dem Käufer den schriftlichen Vertrag nicht aufzwingen. In einem solchen Fall können Sie auch nichts weiter tun. Wenn es zu einem Streitfall kommen sollte und Sie auf den Gewährleistungsausschluss hinweisen, dann müsste der Käufer beweisen, dass die Gewährleistungsrechte nicht ausgeschlossen wurden.

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