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Verkauf Immobilie

10.03.2008 08:28 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


09:25

Ich habe eine renovierungsbedürftige Immobilie auf 2 J. Mietkauf verkauft, im Kaufvertrag (Standartvertrag) steht, daß die Immobilie nicht dem Denkmalschutz unterliegt. Ich habe dem Käufer (bzw. seinem Vater, der alles mit mir ausgehandelt hat) gesagt, daß der Denkmalschutz einmal da war, aber ich seitdem nichts mehr vom Amt gehört habe (nur der Mieter der die Immobilie bewohnt hatte mir mal ein Fax gemailt, aus dem hervorgeht, daß er Kontakt mit dem Bauamt und dem Denkmalschutzamt hat) - und nun wurde 3 Wochen nach dem Kaufvertrag die Immobilie unter Denkmalschutz gestellt ... und der Käufer will nun vom Kauf zurück treten - muß ich das akzeptieren? Das Denkmalschutzamt hatte mich nachweislich nicht informiert und den neuen Besitzer hatte dies alles auch gar nicht interessiert.
Es wurde vereinbart, daß der neue Besitzer auch Reparturen die vom Bauamt angeordnet wurden macht (deshalb auch ein Kaufpreisunter 10.000,- €, im Kaufvertrag steht auch, daß das Dach reparaturbedürftig ist), aber er will von alle dem nichts mehr wissen, hat bis jetzt keine Rate bezahlt, nur der Mieter der im Haus wohnt bezahlt weiter an mich (ich stehe noch im Grundbuch, die Auflassungserklärung ist aber schon gemacht worden)- welche Möglichkeiten habe ich nun? Ich möchte eigentlich auf den Kauf bestehen, aber da mittlerweile nach einige Reparaturen/ Sicherungsmaßnahmen gemacht werden mußten (und die Sicherungspfliche der Immobilie laut Vertrag ab Mitte Dezember 07 auf ihn über gegangen ist) wüßte ich gerne, ob ich eine Möglichkeit habe, eine Erstattung von ihm einzufordern.

10.03.2008 | 08:44

Antwort

von


(2422)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,


das Problem ist Ihre vertraglich gemachte Zusicherung, dass die Immobilie NICHT unter Denkmalschutz stehen würde, dieses aber offensichtlich doch dre Fall ist.


Da Sie Kenntnis darüber hatten, dass das Denkmalamt offensichtlich die Immoblie untersucht hat, hätten Sie vor Abgabe dieser Erklärung weitergehende Informationen einholen müssen.

Wichtig wird nun hier sein, WANN GENAU die Immobilie in das entsprechende Verzeichnis eingetragen und welche genauen Auflagen gemacht worden sind.

Hier sollten Sie sich vor Einleitung teurer weiterer Schritte daher zunächst mit der Behörde in Verbindung setzen, um diese weitergehenden Informationen zu erhalten. Stellt sich dann heraus, dass die Eintragung VOR Abschluss des Vertrages erfolgt ist, hät der Käufer dann eine sehr starke Rechtsposition und Sie sollten dann ersthaft über die Rückabwicklung nachdenken, um weitere Verfahrenskosten zu vermeiden. Dann muss natürlich auch die Auflassungsvormerkung rückgängig gemacht werden.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


Rückfrage vom Fragesteller 10.03.2008 | 08:49

Der Verkaufvertrag wurde am 14.12.2007 beim Notar geschlossen und der Eintrag in die Denkmalschutzliste erfolgte am 04.01.2008. Zum Zeitpunkt des Verkaufes war kein Denkmalschutz irgendwo vermerkt.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.03.2008 | 09:25

Sehr geehrte Ratsuchende,

dann sieht es schon besser aus. Wenn Ihnen keine Kenntnis angelastet werden kann und der Käufer es dann trotz Hinweises kauft, obliegt ihm allein das Risiko.

Daher sollten Sie nun nach schriftlicher Auffoderung mit einer 14-tägigen Fristsetzung an der Käufer, den Vertrag zu erfüllen, einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung der Ansprüche, auch hinsichtlich Ihrer weiteren Investitionen, beauftragen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

ANTWORT VON

(2422)

Damm 2
26135 Oldenburg
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