Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Verkauf Haus

| 01.04.2021 20:37 |
Preis: 25,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


21:35

Ich habe eine Tochter und einen Sohn. Mit meinem Sohn besteht seit Jahren kein Kontakt mehr. Damit mein Haus in der Familie bleibt, möchte ich meiner Tochter das Haus verkaufen. Das Haus besteht aus zwei Wohnungen, in der einen wohne ich und in der anderen meine Tochter. Wir wollen ein lebenslanges Wohnrecht für mich und die Verpflichtung zur Pflege vereinbaren. Wenn ich meiner Tochter das Haus verkaufe, hat mein Sohn dann noch irgendwelche Ansprüche darauf? Müsste meine Tochter nach meinem Tod noch irgendwas an ihn auszahlen?
Und wie wäre es, wenn sie mir nicht direkt den kompletten Betrag für das Haus bezahlt, sondern es monatlich abzahlt? Wäre das möglich?

01.04.2021 | 21:07

Antwort

von


(567)
Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
Tel: 05031/951013
Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,


Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Wenn Sie sich das Wohnrecht nur für einen Teil der Immobilie vorbehalten und Ihre Tochter den vollen Gegenwert (unter Berücksichtigung von Wohnrecht und Pflegeverpflichtung) zahlt, handelt es sich nicht um eine Schenkung, so dass nach Ihrem Tod kein Ausgleich zu erfolgen hat.

Wenn es sich um eine gemischte Schenkung handelt, also einen Verkauf „unter Wert", wird der Schenkungsanteil für zehn Jahre nach der Übertragung abschmelzend für die Berechnung des Pflichtteilsergnzungsanspruchs herangezogen. Nach zehn Jahren besteht keine Ausgleichspflicht mehr.

Eine Ratenzahlung kann grundsätzlich vereinbart werden. Sollte bei Ihrem Tod allerdings noch nicht alles gezahlt sein, fällt der noch offene Restbetrag in den Nachlass.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Rückfrage vom Fragesteller 01.04.2021 | 21:19

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Meine Tochter wohnt im Obergeschoss, ich wohne im Erdgeschoss. Ich habe nur Wohnrecht für das Erdgeschoss.
Obergeschoss und Erdgeschoss sind allerdings nicht durch eine extraWohnungstür getrennt. Macht das einen Unterschied?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.04.2021 | 21:35

Sehr geehrte Fragestellerin,

nein, eine abgeschlossene Wohnung ist nicht entscheidend. Wichtig ist nur, dass Ihnen nicht die komplette Immobilie zur Nutzung zusteht, sondern dass sich das Wohnrecht auf einen Teil der Immobilie bezieht.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 01.04.2021 | 21:36

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 01.04.2021
5/5,0

ANTWORT VON

(567)

Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
Tel: 05031/951013
Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Familienrecht, Zivilrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht, Erbrecht