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Verkauf Baugrundstück 'Spekulationsgewinn'

| 20.03.2016 14:30 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


16:42

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben vor 1 1/2 Jahren einen Grundstück zum bebauen eines Eigenheims gekauft.
Die Finanzierung für das Baugrundstück klappte reibungslos. Haben in der Zwischenzeit die Pläne fertigen lassen und auch die Baugenehmigung erhalten. Da das Grundstück aber von der Deutschen Bank finanziert worden ist, haben wir die Kreditanfrage für das Baubrojekt ebenso bei der Deutschen Bank angefragt. Nach dem uns die Bank knapp ein Jahr lang hingehalten hatte, hieß es zuletzt, dass eine Finanzieren aktuell nicht möglich sei.
Nach dem ich mit 2 anderen Banken über eine Folgefianzierung sprach, war mir klar, dass eine Folgefinanzierung sehr schwer seien wird, da die Deutsche Bank für das Grundstück im Grundbuch eingetragen ist. Wir sind verzweifeld und wissen nicht so richtrig weiter!! Wir überlegen ernsthaft, ob wir das Grundstück nicht wieder verkaufen sollen.


Folgende Fragen hätte ich diesbezüglich:

Würde beim Verkauf des Grundstücks, was ja eigentlich für die eigene Nutzung gedacht war, ein sogenannter Spekulationsgewinn anfallen? Müsste ich den erzielten Gewinn in der Einkommenssteuer versteuern?

Wenn ja, wie hoch wäre in etwa die Steuerbelastung bei einem Gewinn von 400 000,00€?

Vielen Dank für Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen

20.03.2016 | 15:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen nach erster summarischer Prüfung der Rechtslage wie folgt beantworten:

Hier lägen bei einem Verkauf in der Tat sonstige Einkünfte i.S.d. § 22 Nr. 2 EStG in Form von privaten Veräußerungsgeschäften nach § 23 EStG vor.

Denn hier läge ein Veräußerungsgeschäft über ein Grundstück i.S.d. § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG vor, wenn das Grundstück an einen Dritten weiter verkauft wird. Zwischen Anschaffung und Weiterveräußerung liegen keine 10 Jahre, es liegt in der Natur der Sache, dass das Grundstück selbst nicht zu Wohnzwecken genutzt werden konnte, die Erleichterungen des § 23 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 EStG greifen also nicht.

Ein sich hier bildender Veräußerungsgewinn wird bei der Einkommenssteuer berücksichtigt. Der Gewinn oder Verlust aus Veräußerungsgeschäften wird als Unterschied zwischen Veräußerungspreis einerseits und den Anschaffungskosten oder Herstellungskosten und den Werbungskosten andererseits ermittelt, § 23 Abs. 3 EStG .

Der potenzielle Veräußerungsgewinn ist mit Ihrem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Dieser ist mir nicht bekannt, so dass die Steuerbelastung individuell leider nicht errechnet werden kann. Sie können aber davon ausgehen, dass bei einem Gewinn von 400.000,00 EUR mindestens um die 25% als Steuer auf das Veräußerungsgeschäft angezogen werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 20.03.2016 | 16:10

Super, vielen lieben Dank!!! Das bringt mich erstmal weiter.

Ich bin Ledig und habe die Steurklasse 1. Können Sie mir jetzt in etwa sagen, wie hoch circa die Steuerzahlung bei einer Veräuserung mit einem Gewinn von 400000,00€ wäre?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.03.2016 | 16:42

Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Gehen wir von einem Bruttojahreseinkommen von 50.000,00 EUR aus, so läge Ihr Steuersatz zzgl. des Veräußerungsgewinnes von 400.000,00 EUR bei 26,66%. Hier wäre also auf die 400.000,00 EUR 26,66% Steuern zu bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Alex Park

Bewertung des Fragestellers 22.03.2016 | 08:37

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