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Verkäufer versucht, Mängelbeseitigung auszusitzen

| 03.08.2009 22:06 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Oktober 2008 bin ich Eigentümer einer von mir selbst genutzten Wohnung. Meine Wohnung ist eine von drei neuen ETW im Dachgeschoss eines Hauses aus den 60er Jahren. Bei Einzug in die neue Wohnung wurde eine „Bauabnahme gemacht“ und ein Mängelprotokoll geschrieben. Für die Beseitigung dieser Mängel gibt es keinerlei Initiative der Gegenseite. Mehrmals wurden die Mängel von verschiedenen Personen besichtigt, jedoch einen Termin zur Beseitigung gab es nie. Nach meiner erneuten telefonischen Anfrage nach einem Beseitigungstermin, wurde mit erneut mitgeteilt, dass jemand vorbei käme, um sich die Mängel anzuschauen.

Gibt es evtl. eine Verjährungsfrist, die der Verkäufer versucht auszusitzen, nach deren Ablauf er nicht mehr zur Beseitigung verpflichtet ist?

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Die Verjährungsfrist für Ansprüche auf Mängelbeseitigung beträgt bei Bauwerken 5 Jahre. Die Frist beginnt mit der Übergabe der Wohnung.


2.

Da ein Mängelprotokoll erstellt worden ist, gehe ich davon aus, daß Einigkeit über das Vorhandensein der aufgenommenen Mängel besteht.

Sie sollten jetzt wie folgt verfahren: Setzen Sie dem Verkäufer der Wohnung, also Ihrem Vertragspartner eine dem Datum nach bestimmte Frist zur Mängelbeseitigung (z. B. zum 31.08.2009). Ggf. ist eine längere Frist einzuräumen, wenn die Mängel schwierig zu beseitigen sind. Das Schreiben schicken Sie per Einschreiben mit Rückschein an den Verkäufer.

Geschieht nichts, ist zu überlegen, ob ein selbständiges Beweisverfahren eingeleitet werden sollte.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.08.2009 | 19:52

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