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Verkäufer hält sich nicht an mündlichem Kaufvertrag einer Immobilie

| 16.02.2008 01:58 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen , geehrte Herren,
Im September 2007 bin ich mir prinzipiellen mit dem Verkäufer über den Kauf bzw. Verkauf seines Wohnhauses einschl. drei Einliegerwohnungen an mich einig geworden.
Daraufhin habe ich meine Mietswohnung mit Werkstatt/Lager(bin selbstständiger Handwerker) gekündigt und bezog mit meiner Familie das besagte Haus.
Die notarielle Beglaubigung zog sich jedoch durch schwerer Erkrankung des Verkäufers und starker Beschäftigung in meinem Unternehmen in die Länge.
Dann wurde schließlich ein Termin (Notar/Verkäufer/Käufer) vereinbart.Am Vortag jedoch verstarb der Verkäufer.
Einige Tage später erschien seine Tochter bei mir und versicherte mir und meiner Frau mündlich , dass es zum Verkauf , wie mit Ihrem Vater besprochen an uns , kommen würde.Sie war sowieso über ihren Vater an dem Geschäft informiert,da sie mit im Grundbuch stand.
Im Januar 2008 bezahlte ich die erste Rate (es war ein Geschäft mit Finanzierung über den Verkäufer und seiner Tochter als Begünstigte).
Danach wurde ein neuer Termin mit dem gleichen Notar , jetzt Tochter als Verkäufer und mir vereinbart.
Dieser wurde einige Tage vorher vom Verkäufer abgesagt mit der Mitteilung , es würde zu keinem Vertag mehr kommen.
Kann ich auf Einhaltung bzw Zustandekommen des Geschäftes oder Schadensersatz bestehen? Wie ist die Rechtslage?
Mfg Klempner

16.02.2008 | 02:51

Antwort

von


(1130)
Kurfürstendamm 70
10709 Berlin
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Der mündliche Vertrag zwischen der Tochter und Ihnen ist wirksam und stellt einen Vertrag über den Abschluß eines Kaufvertrages dar (Ein Grundstück bzw. Haus kann nur durch notariellen Kaufvertrag geschlossen werden und die Vertragsabrede lautete nach Ihren Angaben auf Abschluß eines solchen Vertrages).

Aus diesem mündlichen Vertrag können Sie durchaus auf Abschluß des Kaufvertrages klagen, wenn der Kaufvertrag bereits ausgehandelt war. Allerdings müssen Sie beweisen, daß der mündliche Vertrag abgeschlossen wurde.

Mögliche Indizien sind der Bezug des Hauses durch Sie, die Überweisung einer Rate, die Vereinbarung des Notartermines sowie die entsprechende Aussage Ihrer Frau.

Alternativ haben Sie einen Schadensersatzanspruch. Dieser bezieht sich auf den Ersatz der Ausgaben und Aufwendungen, die in Hinblick auf den abzuschließenden Vertrag getätigt wurden. Allerdings setzt auch dieser Anspruch voraus, daß Sie den mündlichen Vertrag mit der Tochter beweisen können.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Ergänzung vom Anwalt 21.02.2008 | 02:02

Sehr geehrter Ratsuchender,

bedauerlicherweise muß ich die Antwort korrigieren.

Der mündliche Kaufvertrag stellt wie dargelegt einen Vorvertrag dar.

Jedoch muß ein Vorvertrag die gleiche Form wahren wie der spätere Hauptvertrag, da er ansonsten nichtig wird.

Dies bedeutet, daß der Vorvertrag notariell beglaubigt werden muß, um wirksam zu sein. Da er jedoch laut Ihrer Darstellung mündlich geschlossen wurde, ist er nichtig.

Daher können Sie auch leider nicht auf Abschluß des Kaufvertrages oder auf Schadensersatz klagen.

Sie können jedoch die bereits gezahlte erste Rate zurückverlangen.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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Fatale Fehleinschätzung!Hat zwar seinen Fehler selbst bemerkt, aber erst fünf! Tage später korrigiert.Da war ich schon aufgrund seiner ersten Aussage ins offene Messer gelaufen.Vielen Dank,ich bin entäuscht.An alle Ratsuchenden:Geht zu einem richtigen Anwalt,das erste Beratungsgespräch ist sogar meistens umsonst!

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Fatale Fehleinschätzung!Hat zwar seinen Fehler selbst bemerkt, aber erst fünf! Tage später korrigiert.Da war ich schon aufgrund seiner ersten Aussage ins offene Messer gelaufen.Vielen Dank,ich bin entäuscht.An alle Ratsuchenden:Geht zu einem richtigen Anwalt,das erste Beratungsgespräch ist sogar meistens umsonst!


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