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Verjährungsfristen / Tilgung aus dem behördlichen Zeugnis

| 06.11.2011 18:25 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Guten Tag,
habe folgende Strafe erhalten:

2 Jahre auf Bewährung (Bewährungszeit 3 Jahre)
Urteil vom Oktober 1996
wg. Unterschlagung und Beihilfe zur räub. Erpressung
Strafe erlassen 1999

Ich weiss es nicht mehr genau, so um das Jahr 2003 wurde der Eintrag aus dem Führungszeugnis gelöscht, dass man selbst beantragen kann (... wenn ich es richtig ausdrücke, es wird seitdem nicht mehr in ein Führungszeugnis aufgenommen...)

Wie sieht es mit dem behördlichen Führungszeugnis aus?
Wenn ich mich richtig erinnere, heisst es "Tilgung aus dem Bundeszentralregister (?)

Es sind keine weiteren Strafen dazu gekommen
Eingrenzung vom Fragesteller
06.11.2011 | 18:40
06.11.2011 | 20:31

Antwort

von


(1210)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Die Eintragung im Bundeszentralregister bleibt bis zur "Tilgungsreife" bestehen. Diese hängt von der Höhe der Strafe ab. Ist die Tilgungsfrist abgelaufen, wird nach Ablaufes eines Jahres die Eintragung entfernt.

In Ihrem Fall beträgt die Tilgungsfrist 15 Jahre.

Das ergibt sich aus § 46 Abs. 1 Nr. 4 BZRG .


2.

Tilgung in Ihrem Fall: Oktober 2011


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 06.11.2011 | 21:33

Guten Abend, danke für die schnelle Antwort.

Wenn ich Sie richtig verstehe, (in meinem Fall) also 15 Jahre ab Urteil - somit wird die Eintragung binnen der nächsten 12 Monate gelöscht (bis Oktober 2012)... Habe ich alles richtig verstanden?
Vielen Dank.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.11.2011 | 22:05

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben die Sachlage richtig verstanden. Die Beantragung der Löschung kann (auch) durch einen von Ihnen beauftragten Rechtsanwalt erfolgen. Am Besten wenden Sie sich an Ihren seinerzeitigen Verteidiger.

Die Tilgungsfrist beginnt mit dem Tag des Urteils, vgl. §§ 47 Abs. 1, 36 Satz 1 BZRG .

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 09.11.2011 | 17:12

Sehr geehrter Fragesteller,

meiner Antwort liegt ein Rechenfehler zugrunde, der der Richtigstellung bedarf.

Die Löschung erfolgt im Oktober 2013 und nicht bereits im Oktober 2011. Das ergibt sich daraus, daß Sie der 15jährigen Frist noch die zwei Jahre Strafdauer hinzurechnen müssen; vgl. § 46 Abs. 3 BZRG . Dann ist die Tilgungsreife erreicht.

Der Eintrag bleibt allerdings noch ein weiteres Jahr gespeichert (§ 45 Abs. 2 BZRG ), ohne daß jedoch noch Auskunft erteilt wird. Das ist die sog. Überliegefrist.

Der Eintrag kann aber wieder aufleben, wenn ein neuer Eintrag zum Bundeszentralregister gemeldet werden sollte. Entgültig wird der Eintrag folglich erst im Oktober 2014 entfernt (1996+15+2+1)werden.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 11.11.2011 | 14:32

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

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"Offenbar beantwortet er auch Fragen, die nicht gerade sein Fachgebiet sind? Zumindest hat er aber seine zuerst falsche Antwort dann korrigiert, was man anerkennen kann."
Stellungnahme vom Anwalt:
Jedem kann ein Rechenfehler unterlaufen. Das weiß der vernünftig denkende Mensch. Dem Fragesteller scheinen derartig einfache Erkenntnisse allerdings fremd zu sein. Bewertet man die Bewertung, die der Fragesteller zum Besten gibt, kann man nur sagen: Tief gedacht, aber totaler Kappes.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 11.11.2011
2,8/5,0

Offenbar beantwortet er auch Fragen, die nicht gerade sein Fachgebiet sind? Zumindest hat er aber seine zuerst falsche Antwort dann korrigiert, was man anerkennen kann.


ANTWORT VON

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