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Verjährungsfrist von Straftat

09.03.2008 18:18 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Was geschieht mit einer Anzeige nach § 174 StGB, die nach Ablauf der Verjährungsfrist gestellt wird?

Sehr geehrter Fragensteller,

die Beantwortung Ihrer Frage erfolgt auf Grundlage der von Ihnen bereitgestellten Informationen. Meine Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Orientierung, da das Weglassen oder Hinzufügen von Details zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich. Die Beantwortung Ihrer Frage im Rahmen dieser Plattform kann daher nicht die Beratung durch einen Rechtsanwalt vor Ort ersetzen.

Die von Ihnen genannte Tat verjährt gemäß § 78 Abs. 3 Nr. 4 StGB nach 5 Jahren. Die Verjährung beginnt nach § 78a StGB mit Beendung der Tat. Zu beachten ist jedoch, dass die Verjährung durch verschiedene Umstände unterbrochen oder gehemmt sein kann.

Ist die Verjährung eingetreten, wird das Verfahren eingestellt. Sollte es dennoch zu einem Verfahren kommen, sollte nochmals auf die Verjährung hingewiesen werden.

Ich hoffe, Ihnen eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Für eine Nachfrage stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 09.03.2008 | 18:35

Welche Umstände können die Verjährung hemmen? Die Verjährungsfrist war vor 5 Jahren abgelaufen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.03.2008 | 19:48

Neben anderen Umständen ruht die Verjährung nach § 78b StGB insbesondere bei Straftaten nach § 174 StGB bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Opfers. Mit anderen Worten: Die Verjährungsfrist beginnt erst mit Volldendung des 18. Lebensjahres des Opfers. Sie ruht des Weiteren, solange sich der Täter im Ausland aufhält und die Behörde ein förmliches Auslieferungsersuchen an diesen Staat gestellt hat.

Gründe für eine Unterbrechung können nach § 78c StGB sein:
Die Vernehmung des Beschuldigten, die Eröffnung des Verfahrens, die richterliche Vernehmng des Beschuldigten, eine Beschlagnahme- oder Durchsuchungsanordnung, ein Haftbefehl, die Erhebung der Klage, die eröffnung des Hauptverfahrens, die vorläufige gerichtliche Einstellung etc..

Sollte in Ihrem Fall das Verfahren weiter betrieben werden, empfehle ich einen Strafverteidiger mit Ihrer Verteidigung zu beauftragen. Für den Fall, dass Sie über keinen Rechtsanwalt verfügen, bin ich gerne bereit, Ihre verteidigung zu übernehmen.


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt

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