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Verjährungsfrist für nicht verfolgte Straftaten durch die DDR

28.03.2015 08:55 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Verjährung Straftat DDR

Ich bin 1988 Opfer einer schweren Sexualstraftat geworden. Jetzt stellt sich heraus, dass der Täter für diese Tat nie angeklagt wurde. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wieder auf Grund meines Auskunftsersuchen für psychologische Verarbeitung. Die DDR Behörden haben den Fall nicht weiter verfolgt. Was kann jetzt noch getan werden um den Täter zu verurteilen. Wenn dies nicht mehr möglich ist, habe ich Anspruch auf Entschädigung vom Staat und vom Täter?

28.03.2015 | 14:02

Antwort

von


(710)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich befürchte, dass der Fall verjährt ist.

Das Bundesverfassungsgericht hatte bereits 2003 in einem vergleichbaren Fall die Beschwerde nicht angenommen.

Hier ist die Fundstelle
http://bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20031126_2bvr124701.html

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 01.04.2015 | 11:18

1996 würde ich von der Staatsanwaltschaft als Zeugin nochmals vorgeladen. Auch danach kam es zu keiner Gerichtsverhandlung. Dies bedeutet für mich, dass der Täter für diese Tat nie verurteilt wurde. Meine Frage: Wieso ermittelt die Staatsanwaltschaft wieder wenn eine Verjährung vorliegen soll. Sie hätte mir doch die Auskunft geben können,das dieser Fall verjährt ist.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.04.2015 | 23:00

Da Sie Zeugin waren, wurden Sie nicht über den Ausgang des Verfahrens und über Inhalte informiert. Sie können als Privatperson leider keine Akteneinsicht vornehmen. Gerne können wir aber für Sie die Akte einsehen, dann können wir Ihnen auch mitteilen, warum erneut ermittelt wurde. Vielleicht handelte es sich um spätere Taten oder um ein Gesamtbild vom Täter, wozu Sie befragt wurden.

Es mag auch sein, dass sich die Staatsanwaltschaft schlichtweg nicht an die Verjährung gehalten hat, die das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil ausgeteilt hat. Recht bildet sich durchaus immer neu, indem Gerichte anders entscheiden. Das kann aber nur mit Sicherheit gesagt werden, wenn Sie eine Akteneinsicht vornehmen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter

ANTWORT VON

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