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Verjährung von Straftat?

| 09.03.2009 17:17 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Ein Bekannter von mir hat im Jahre 2003 einer älteren Dame ca. 44.000 DM gestohlen. Im Jahre 2005 wurde er wegen Diebstahl angeklagt, er wurde aus Mangel an Beweisen vom Gericht freigesprochen. Von dem Diebstahl wußte ich erst nach Ausführung der Tat. Ich habe im Juni 2003 die 44.000 DM bei der Bundesbank in 22.000 Euro umgetauscht. Das Geld haben wir uns geteilt. Gegen mich wurde bisher nicht ermittelt. Um welche Straftat handelt es sich? Ist die Tat nicht schon verjährt? Wenn nein, mit welchen Strafmaß hätte ich zu rechnen (kein Eintrag im Register)?
Vielen Dank für die Antwort

09.03.2009 | 19:08

Antwort

von


(232)
Pettenkoferstraße 10a
80336 München
Tel: 089/22843355
Web: http://www.kanzlei-kaempf.net
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Zunächst darf ich Ihnen mitteilen, dass die von Ihnen unter Umständen begangene Straftat bereits verjährt sein dürfte.
Vorliegend kommt ausweislich Ihrer Sachverhaltsschilderung in Betracht, dass Sie sich der Geldwäsche, strafbar gem. § 261 StGB (Strafgesetzbuch), schuldig machten. Diese sieht als Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe vor.
Die Frist binnen derer die Strafverfolgung der Geldwäsche möglich ist, beträgt fünf Jahre. Dies ergibt sich aus § 78 Absatz 3 Nummer 5 StGB . Der Fristbeginn wird mit dem Umtausch des Geldes bei der Bank gegeben sein.
Ich gebe allerdings zu bedenken, dass die sog. Verfolgungsverjährung durch verschiedene Ereignisse unterbrochen werden kann. Diese sind in § 78c StGB aufgezählt. Mangels Anhaltspunkten für laufende Ermittlungen gegen Ihre Person, vermag ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen, ob eine Verjährungsunterbrechung eingetreten ist.

Des Weiteren ist eine Einschätzung der von Ihnen zu erwartenden Strafe mangels ausreichender Sachverhaltskenntnis und insbesondere auf Grund der fehlenden Kenntnis der Ermittlungsakte nicht möglich.
Angesichts der Schadenshöhe erscheint es eher unwahrscheinlich, dass es vorliegend noch zu einer Geldstrafe kommt, welche unter 90 Tagessätzen liegt.

Sollte tatsächlich ein Ermittlungsverfahren und späteres Strafverfahren gegen Sie angestrengt werden, empfehle ich Ihnen unbedingt, einen im Strafrecht tätigen Rechtsanwalt mit Ihrer Strafverteidigung zu beauftragen.
Über diesen Strafverteidiger sollten Sie zunächst Akteneinsicht in die Ermittlungsakte nehmen und ggf. im Anschluss hieran zur Sache Stellung nehmen. Vor erhaltener Akteneinsicht verbieten sich jegliche Angaben zur Sache! Die Ausübung Ihres Schweigerechts wird Ihnen nicht zum Nachteil gereichen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

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Bewertung des Fragestellers 09.03.2009 | 19:21

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