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Verjährung von Forderungen bei Körperverletzung

05.07.2008 20:51 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Abend,
ich habe an dieser Stelle ein Frage und hoffe hier eine passende Anwort zu finden.
Ich wurde im September 2004 Opfer einer Körperverletzung.Der Schädiger wurde im Nachhinein (ca 1/2 Jahr später)auf eine 3 jährige Bewährungsstrafe und einer Gelstrafezahlung von 30 Monatsraten an mich (ausgesetzt als Schmerzensgeld)verurteilt.

Diese Monatsraten sind nun seit einigen Monaten ausgelaufen. Ich hatte meinen Anwalt mehrfach aufgefordert die zivilrechtliche Forderung in Gange zu bringen, was leider nicht geschah.
Erst 3 1/4 Jahre nach dem Vorfall, hatte dieser dann die Zahlungsaufforderung ( mit Beträgen)an den Schädiger gestellt.

Nun zu meiner Frage:
Ist hier nach 3 Jahren eine Verjährung auf Schmerzensgeldforderungen an den Schädiger, auf dem zivilrechtlichem Wege eingetreten?
Mein Anwalt ist der Meinung, dass diese Verjährung nicht eingetreten ist, da mit dem Anwalt des Schädigers per Brief Kontakt gehalten worden ist.
Ich kann dieses nicht so ganz glauben. Mittlerweile (seit ca 1 Jahr)hat der Anwalt des Schädigers auch sein Mandat niedergelegt.
Ist hier eine Forderung meinerseits noch möglich oder sind die Ansprüche verjährt?

Vielen Dank im Voraus.

MfG
Der Geschädigte

05.07.2008 | 21:12

Antwort

von


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50226 Frechen-Königsdorf
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Sie beabsichtigen Schadenersatz- und/oder Schmerzensgeldansprüche geltend zu machen. Das sind Ansprüche nach den §§ 823 ff. BGB , für die die Vorschrift des § 199 Abs. 2 BGB gilt.

Danach verjähren Schadenersatzansprüche wegen Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit und Freiheit 30 Jahre nach dem schadenauslösenden Ereignis ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt der Entstehung des Anspruchs, Kenntnis bzw. grob fahrlässige
Unkenntnis des schadenauslösenden Ereignisses.


2.

Folglich können Sie noch Schadenersatz- und/oder Schmerzensgeldansprüche gegen den Schädiger geltend machen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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