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Verjährung strittige Forderung

24. Januar 2022 23:24 |
Preis: 25,00 € |

Kredite


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Anwältin, sehr geehrter Anwalt,

Ich habe eine Frage zur Verjährung von strittigen Ansprüchen.

Man nehme an, Person A hat Person B 2015 für 4 Jahre Geld geliehen. Es existiert kein schriftlicher Vertrag über ein Privatdarlehen, nur ein paar Mails und Korrespondenz über Telegram, aus der jedoch nicht hervorgeht, ob das Darlehen überhaupt ausbezahlt worden ist und in welcher Höhe. Auch zu Rückzahlungsmodalitäten, Zinsen, usw. wurde nichts vereinbart. Ob der Anspruch gerichtlich festgestellt werden kann, ist fraglich, soll aber hier erstmal angenommen werden.

2017 fragt Person A Person B, wann Person B gedenkt, das Geld zurück zu zahlen. Daraufhin behauptet Person B schriftlich, es gäbe keinen Anspruch und erst recht kein Darlehensvertrag, demnach würde sie nichts zahlen.

Person A verfolgt den Anspruch darauf vorerst nicht weiter, fragt sich jedoch nun, ab wann gegen den Anspruch Einrede bzgl. Verjährung durch Person B erhoben werden könnte.

Trat die Verjährung, nachdem Person B ihren Unwillen zu zahlen, bereits 2017 kundgetan hat, nun nach dem 31.12.2018 (drei Jahre ab Zur-Verfügung-Stellen des Geldes), nach dem 31.12.2020 (drei Jahre ab Bestreiten des Anspruchs durch Person B) oder tritt sie erst nach dem 31.12.2022 (drei Jahre nach Beginn der offiziellen Rückzahlungsfrist wie zwischen Person A und Person B vereinbart) ein?

Alles natürlich unter dem Gesichtspunkt, dass keine Verjährungshemmnisse vorliegen und der Anspruch wie beschrieben bewiesen werden kann.

Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.

25. Januar 2022 | 00:15

Antwort

von


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Guten Abend,

wenn A den behaupteten Rückzahlungstermin (4 Jahre) beweisen kann, ist Fälligkeit auch erst in 2019 eingetreten. Die Forderung ist noch nicht verjährt.

Ohne Beweis der Laufzeitvereinbarung wird der Rückzahlungsanspruch erst 3 Monate nach Kündigung des Darlehens ein.
Die Frage der Verjährung hängt dann vom Zeitpunkt der Kündigung ab.
Ob das bloße Anfragen in 2017 eine solche Kündigung darstellt, ist sehr zweifelhaft, insbesondere, weil die behauptete Befristung zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgelaufen war.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

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