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Verjährung nach Rechnungsdatum oder Fälligkeitsdatum


26.01.2018 12:11 |
Preis: 35,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo zusammen,

Ich habe 2015 die Geschäftsführung einer Firma übernommen. Im Mai 2015 erhhält die Firma eine Rechnung mit Datum März 2014 über 5.700,-€ für 1 Apartment und Nutzung von sonstigen Räumen in seiner Villa während einer Messe (März 2014) berechnet wurden. Er schreibt er hätte die Rechnung aus uns bekannten Gründen zurückgehalten.

Nach Recherchen bei den damaligen Geschäftsführern habe ich erfahren, dass die Villa für Veranstaltungen propagiert werden sollte. Ein Geschäftsführer sollte im Erfolgsfall eine private Provision erhalten. Nachdem entgültig kein Geschäft zustande kam, wurde die Rechnung an uns abgesetzt. Ein Mietvertrag oder ein Angebot mit Preis gab es nicht.

Ich habe deshalb der Rechnung im Juni 2015 widersprochen.

Der Betreiber der Villa hat im Januar 2018 einen Mahnbescheid (mit anschließender Durchführung des streitigen Verfahrens) beantragt der gestern hier einging. Ich habe diesem ebenfalls widersprochen.

Die Frage ist jetzt, ob ich eine Einrede wegen Verjährung stellen kann und falls ja, an wen ich die richten muss, an das Mahngericht oder den Gläubiger?

Danke für eure Hilfe vorab.
26.01.2018 | 12:45

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Einrede der Verjährung können Sie im streitigen Verfahren erheben. Wenn die Forderung aber erstmals im Jahr 2015 erhoben wurde, ist sie noch nicht verjährt. Denn nach Ihrer Schilderung ist Fällligkeit erst mit Rechnungsstellung eingetreten. Anders sähe es aus, wenn die Forderung bereits vor Rechnungsstellung entstanden wäre. Dazu wird es wohl auf die genaue vertragliche Abrede ankommen, die zu prüfen wäre.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Andreas Schwartmann

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