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Verjährung einer Straftat

02.08.2017 16:31 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Hellmich


ich bin im Mai.2002 zu einer Bewährungstraffe von 20 Monaten auf 4 Jahre wegen schweren Betrug verurteilt worden. Im normalen Führungszeugnis steht diese nicht mehr.
Als Jugendlicher wurde ich wegen Diebstahl zu einer Strafe auf Tagesätze verurteilt und wegen Fahren ohne Führerschein auch zu einer Strafe auf 90 Tagessätze


Meine Frage:
Wenn ich nun aber ein erweitertes Führungszeugnis Anfrage. Was würde dann in diesem stehen.


Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Generell sind die Fristen für die Löschung beim Führungzeugnis kürzer als für die Löschung aus dem Bundeszentralregister. Die entsprechende Norm für die Frist für das Führungszeugnis ist § 34 BZRG. Hier sind ihre Einträge gelöscht, weil die Frist von 5 Jahren abgelaufen ist. Das erweiterte Führungszeugnis ist für Behörden. Hier soll insbesondere sichergestellt werden, dass Personen die beruflich oder ehrenamtlich Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben nicht wegen sexual Straftaten gem. den §§ 174 bis 180 oder 182 des Strafgesetzbuches vorbestraft sind. Die Löschung aus dem Bundeszentralregister ergibt sich aus § 46 BZRG. Die 20-jährige Frist gilt ausschließlich bei Verurteilungen wegen eines Sexualdeliktes zu einer Jugend- oder Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr. Für sie kommt die 15-jährige Frist in Betracht. Diese Eintragung müsste demnach auch gelöscht sein. Sie können sich damit als nicht-vorbestraft bezeichnen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Hellmich

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